Pflegequote

Anteil der Pflegebedürftigen (in einer Bevölkerungsgruppe)
an der Gesamtbevölkerung (in dieser Bevölkerungsgruppe).

Pflegestatistiken

Die Pflegestatistik erfasst die Leistungsempfänger_innen der Pflegeversicherung nach empfangener Leistung und unterscheidet dabei zwischen ambulanter Pflege durch Pflegedienste (inklusive Personen, die zusätzlich Pflegegeld erhalten), vollstationärer Pflege (Dauerpflege und Kurzzeitpflege) und Pflegegeld (ohne Personen, die zusätzlich durch einen ambulanten Pflegedienst betreut werden). Teilstationäre Pflege wird nachrichtlich ausgewiesen und nicht extra in die Gesamtstatistik gezählt, da Pflegebedürftige, die Leistungen der teilstationären Pflege in Anspruch nehmen, bereits unter Leistungsempfänger_innen des Pflegegeldes oder ambulante Pflege fallen. Ausgenommen davon sind Empfänger_innen von teilstationärer Pflegeleistung, die dem Pflegegrad 1 angehören. Die Pflegestatistik wird alle zwei Jahre zum Stichtag 15.12 erhoben.

Polizeiliche Kriminalstatistik

Wird vom Bundeskriminalamt erhoben. Erfasst werden jährlich die von den Polizeidienststellen bearbeiteten (Straf-)Taten einschließlich der strafbaren Versuche sowie die ermittelten Tatverdächtigen. Sie dient der Beobachtung der Kriminalität und einzelner Deliktarten sowie des Umfangs und der Zusammensetzung des Kreises der Tatverdächtigen.

preisbereinigter Kettenindex

Ein Kettenindex ergibt sich aus der Multiplikation von Teilindizes (Wachstumsfaktoren), die sich jeweils auf das Vorjahr beziehen und somit ein jährlich wechselndes Wägungsschema haben. Er wird auf ein Referenzjahr bezogen und gibt für das jeweilige Berichtsjahr an, wie sich z.B. das preisbereinigte Wirtschaftswachstum seit dem Referenzjahr entwickelt hat.

Primäreinkommen

Das Primäreinkommen privater Haushalte (einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck) setzt sich aus drei Komponenten zusammen: 1. das empfangene Arbeitnehmerentgelt, 2. das Selbstständigeneinkommen der Einzelunternehmen und Selbstständigen (zu denen auch die Vergütung für mithelfenden Familienangehörige zählt) sowie der Betriebsüberschuss aus der Produktion von Dienstleistungen aus selbstgenutztem Wohneigentum und 3. das netto empfangene Vermögenseinkommen.

private Träger

In privater Trägerschaft sind Einrichtungen, die von privat-gewerblichen Trägern unterhalten werden.
Darunter können kleine Einrichtungen gefasst werden, die im Familienbetrieb geführt werden als auch Einrichtungen, die durch große Konzerne betrieben werden.

Quelle: http://www.gbe-bund.de

Qualifikationsniveau

Das Qualifikationsniveau wird entsprechend der internationalen Standardklassifikation des Bildungswesens (ISCED, bis 2013 Fassung von 1997, ab 2014 Fassung von 2011) bestimmt.

Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts

Der überwiegende Lebensunterhalt kennzeichnet die Unterhaltsquelle, aus welcher hauptsächlich die Mittel für den Lebensunterhalt bezogen werden. Bei mehreren Unterhaltsquellen wird auf die wesentliche abgestellt. Im Mikrozensus 2013 wurden folgende Quellen des überwiegenden Lebensunterhalts erhoben: „Eigene Erwerbs-/Berufstätigkeit“, „Arbeitslosengeld I (ALG I)“, „Rente, Pension“, „Einkünfte der Eltern oder anderer Angehöriger, auch Einkünfte von dem/von der Lebens- oder Ehepartner/-in oder von anderen Angehörigen“, „Eigenes Vermögen, Ersparnisse, Zinsen, Vermietung, Verpachtung, Altenteil“, „Sozialhilfe (nicht Hartz IV), z. B. Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung, Eingliederungshilfe, Hilfe zur Pflege, laufende Hilfe zum Lebensunterhalt“, „Leistungen nach Hartz IV (ALG II, Sozialgeld)“, „Sonstige Unterstützungen, z. B. BAföG, Vorruhestandsgeld, Stipendium, Pflegeversicherung, Asylbewerberleistungen, Pflegegeld für Pflegekinder oder -eltern“ sowie „Elterngeld“.

Quintils-Verhältnis (80/20)

Der Personen mit dem höchsten Einkommen. Das 80/20 Quintils-Verhältnis setzt dann den Einkommensanteil dieser beiden Gruppen ins Verhältnis und ist damit ein Maß für die Gleichheit oder Ungleichheit von Einkommen.

Quotensummenverfahren

Pro Entlassungsjahrgang wird der Anteil der Absolvierenden mit Abitur an ihrem Bevölkerungsjahrgang berechnet. Dies wird für jeden Bevölkerungsjahrgang durchgeführt, für den es in diesem Jahr Abiturient_innen gab. Diese so entstandenen Quoten werden dann addiert.