Integration

Sprachkenntnisse

Kenntnisse der deutschen Sprache sind eine zentrale Voraussetzung  für erfolgreiche schulische Bildung, berufliche Laufbahn und gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland. Der Erwerb von Deutschkenntnissen und die Verbesserung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit sind daher ein wichtiger Schritt für die Integration von Zuwanderern in die Gesellschaft.

Sprachförderbedarf bei Vorschulkindern

Dargestellt wird der Anteil der Kinder im Alter von vier bis unter sechs Jahren mit intensivem Sprachförderbedarf nach Staatsangehörigkeit sowie nach in der Familie gesprochener Sprache.

Abbildung B3.1 Vorschulkinder mit intensivem Sprachförderbedarf in Baden-Württemberg 2019*


*) Jahresangabe 2019 entspricht dem Untersuchungsjahr 2018/2019.
Datenquelle: Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle B3.1 Vorschulkinder mit intensivem Sprachförderbedarf* in Baden-Württemberg im Zeitverlauf

wdt_ID Jahr** Insgesamt (in %) Staats- angehörigkeit: Ausschließlich Deutsch (in %) Staats- angehörigkeit: mind. eine nichtdeutsche Nationalität (in %)**** Familien-sprache: Deutsch (in %) Familien-sprache: Nur andere (in %) Familien-sprache: Deutsch und andere (in %)
1 2011 27,1 25,3 66,2 15,4 68,2 46,4
2 2012 26,4 23,8 56,7 14,4 66,0 44,9
3 2013 28,3 24,9 65,8 15,0 69,4 47,6
4 2014 27,6 24,5 69,4 14,4 68,2 46,7
5 2015 28,1 24,5 69,9 14,1 69,3 45,5
6 2016 27,8 23,5 71,8 13,2 69,5 45,0
7 2017*** 30,4 22,9 68,9 14,1 75,5 47,4
8 2018 30,4 22,6 69,2 13,7 75,8 47,0
9 2019 31,2 22,5 68,6 13,7 75,9 48,1

*) Ergebnisse der Früherkennungsuntersuchung U8.
**) Jahresangaben entsprechen den Untersuchungsjahren der Form „Vorjahr/angegebenes Jahr“.
***) Möglicherweise eingeschränkte Vergleichbarkeit zu den Vorjahren durch Änderung der Kodierung der Familiensprache im Erhebungsjahr 2017.
****) Darunter zählen auch Kinder, die neben der deutschen Nationalität, eine weitere nichtdeutsche Nationalität haben
Datenquelle: Datenquelle: Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
Der Sprachförderbedarf bei Kindern unterscheidet sich deutlich nach Nationalität. Vor allem ausländische Vorschulkinder bedürfen einer intensiven Sprachförderung. Dabei spielt die Sprache, die überwiegend in der Familie gesprochen wird, eine entscheidende Rolle. Wird überwiegend eine andere Sprache als Deutsch in der Familie gesprochen, ist der Sprachförderbedarf mit 75,9 % besonders hoch.

Definition:
Dargestellt wird der Anteil der Kinder im Alter von vier bis unter sechs Jahren mit intensivem Sprachförderbedarf nach Staatsangehörigkeit sowie nach in der Familie gesprochener Sprache.

Bewertung und empirische Relevanz:
Der Indikator zeigt die Notwendigkeit von Sprachförderung bei Vorschulkindern nach Staatsangehörigkeit und der in der Familie gesprochenen Sprache auf Basis der Daten der Einschulungsuntersuchungen des Landesgesundheitsamts auf. Hohe Anteile von Kindern ausländischer Staatsangehörigkeit weisen auf einen besonderen Förderbedarf in dieser Bevölkerungsgruppe hin. Durch die Differenzierung nach derjenigen Sprache, die in der Familie gesprochen wird, wird dabei eine zentrale Komponente für den Erwerb von Sprachkompetenz gesondert berücksichtigt. Vor dem Hintergrund der zentralen Bedeutung, die sprachliche Fähigkeiten für den gesamten Bildungserfolg haben, lässt sich anhand dieser Daten eine Zielgruppe für frühkindliche Förderung identifizieren und quantifizieren. Da die Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen (U1-U9) im Vorschulalter in Baden-Württemberg verpflichtend ist, kann man von einer weitgehenden Erfassung der Vorschulkinder im Rahmen dieser Untersuchung ausgehen.

Hinweise:
Es werden nur Datensätze aus Gesundheitsämtern ausgewertet, welche die Untersuchungen nach den Arbeitsrichtlinien flächendeckend durchgeführt haben.

Datenquelle:
Daten der Einschulungsuntersuchungen des Landesgesundheitsamts, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Kinderbetreuung im Vorschulalter

Dargestellt wird die Kinderbetreuungsquote von Kinder unter 3 Jahren und Kindern im Alter von 3 bis unter 6 Jahren nach Migrationshintergrund.

Abbildung B3.2 Kinderbetreuungsquote in Baden-Württemberg 2019 nach Migrationshintergrund


Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle B3.2 Kinderbetreuungsquote in Baden-Württemberg 2019

wdt_ID Nach Merkmal Kinder im Alter von unter 3 Jahre (in %) Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren (in %)
1 Insgesamt 32,3 82,5
2 -
3 ohne Migrationshintergrund* 38,3 88,2
4 mit Migrationshintergrund 24,6 74,7

* ein Migrationshintergrund liegt bei Kindern vor, die nicht in Deutschland geboren und zugewandet sind, keine Staatsbürgerschaft besitzen oder bei denen mindestens ein Elternteil, das im selben Haushalt lebt, im Ausland geboren und zugewandert ist.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
2019 lag die Betreuungsquote der unter 3-Jährigen in Baden-Württemberg bei 32,3 %. Bei den 3 bis 6-Jährigen wurden 82,5 % betreut. Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund wurden dabei in beiden Altersklassen deutlich seltener betreut als Kinder aus Familien ohne Migrationshintergrund. Bei den unter 3-Jährigen wurden 24,6 % der Kinder mit Migrationshintergrund und 38,3 % der Kinder ohne Migrationshintergrund betreut. Bei den 3- bis unter 6-Jährigen liegt die Betreuungsquote insgesamt höher – die Unterschiede nach Migrationshintergrund bleiben aber erhalten. Kinder ohne Migrationshintergrund werden zu 88,2 % betreut und Kinder mit Migrationshintergrund zu 74,7 %.

Definition:
Dargestellt wird die Kinderbetreuungsquote von Kinder unter 3 Jahren und Kindern im Alter von 3 bis unter 6 Jahren nach Migrationshintergrund. Der Indikator zeigt den Anteil der Kinder an, die in den letzten 12 Monaten eine Kindertagesbetreuung in Anspruch genommen haben. Als Arten der Kindertagesbetreuung werden Kindertagesstätten (Kindergarten, Kindergrippe), Tagesmutter/ Tagesvater, Au-Pair/ Babysitter, vorschulische Einrichtung (z. B. Vorklassen, Schulkindergarten, Vorschulklassen), Betreuung für Schulkinder vor/nach dem Unterricht (z. B. Hort betreute Grundschule) sowie Verwandte, Freunde und Nachbarn berücksichtigt.

Bewertung und empirische Relevanz:
Der Indikator vergleicht die Betreuungsquoten von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund. Die frühkindliche Förderung hat für den gesamten Bildungserfolg eine zentrale Bedeutung. Insbesondere wird der Entwicklung der sprachlichen Fähigkeiten eine Schlüsselrolle bei der Integration zuerkannt, da von den Sprachkenntnissen der Zugang zu Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt abhängt.

Datenquelle:
Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabellenarchiv:
2017


Tabelle B3.2 Kinderbetreuungsquote in Baden-Württemberg 2017


wdt_ID Nach Merkmal Kinder im Alter von unter 3 Jahre (in %) Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren (in %)
1 Insgesamt 27,2 73,4
2 -
3 ohne Migrationshintergrund* 30,9 77,4
4 mit Migrationshintergrund 22,1 68,0

* ein Migrationshintergrund liegt bei Kindern vor, die nicht in Deutschland geboren und zugewandet sind, keine Staatsbürgerschaft besitzen oder bei denen mindestens ein Elternteil, das im selben Haushalt lebt, im Ausland geboren und zugewandert ist.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2018


Tabelle B3.2 Kinderbetreuungsquote in Baden-Württemberg 2018


wdt_ID Nach Merkmal Kinder im Alter von unter 3 Jahre (in %) Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren (in %)
1 Insgesamt 31,4 82,8
2 -
3 ohne Migrationshintergrund* 37,7 87,8
4 mit Migrationshintergrund 23,9 76,0

* ein Migrationshintergrund liegt bei Kindern vor, die nicht in Deutschland geboren und zugewandet sind, keine Staatsbürgerschaft besitzen oder bei denen mindestens ein Elternteil, das im selben Haushalt lebt, im Ausland geboren und zugewandert ist.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Selbsteinschätzung Deutschkenntnisse

Dargestellt wird, wie viele Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ihre Sprachkompetenz in Deutsch (in den Bereichen Sprechen, Schreiben und Lesen) als sehr gut oder gut einschätzen.

Abbildung B3.3.1 Sehr gute bzw. gute Selbsteinschätzung der eigenen Deutschkenntnisse* in Baden-Württemberg


*) Es wurden nur Personen mit nicht-deutscher Muttersprache befragt.
Datenquelle: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) v36, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle B3.3.1 Sehr gute bzw. gute Selbsteinschätzung der eigenen Deutschkenntnisse* in Baden-Württemberg

wdt_ID Jahr Sprechen Schreiben Lesen
1 2011 80,9 62,4 73,5
2 2013 79,7 66,7 78,7
3 2015 74,1 64,9 75,5
4 2017 75,5 65,8 76,3
5 2019 78,4 69,4 79,3

*) Es wurden nur Personen mit nicht-deutscher Muttersprache befragt.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.

/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) v36, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Abbildung B3.3.2 Sehr gute bzw. gute Selbsteinschätzung der eigenen Deutschkenntnisse* in Baden-Württemberg 2019


*) Es wurden nur Personen mit nicht-deutscher Muttersprache befragt.
Datenquelle: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) v36, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle B3.3.2 Sehr gute bzw. gute Selbsteinschätzung der eigenen Deutschkenntnisse* in Baden-Württemberg 2019

wdt_ID Nach Merkmal Sprechen Schreiben Lesen
1 Insgesamt 78,4 69,4 79,3
2 Zum Vergleich: Deutschland 79,1 69,5 79
3 -
4 Nach Geschlecht
5 Männer 76,7 67,3 76,5
6 Frauen 80,1 71,4 82,0

*) Es wurden nur Personen mit nicht-deutscher Muttersprache befragt.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.

/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) v36, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
Insgesamt schätzten etwa 78 % der Bevölkerung mit Migrationshintergrund und nicht-deutscher Muttersprache 2019 ihre deutsche Sprech- und Lesekompetenz als sehr gut oder gut ein. Die Schreibkompetenz wurde mit 69,4 % deutlich seltener als sehr gut oder gut eingestuft.
Einen belastbaren Geschlechterunterschied gab es in allen drei Kompetenzbereichen (Sprechen, Schreiben und Lesen): Frauen gaben häufiger an, ihre Lese- und Schreibkompetenz als sehr gut bzw. gut zu bewerten als Männer.
Im Zeitverlauf nimmt die Sprachkompetenz in allen drei Bereichen zwischen 2013 und 2015 ab, was an der Flüchtlingszuwanderung liegen könnte. 2019 steigen die Zahlen im Vergleich zu 2015 wieder leicht an und befindet sich nun wieder auf einem ähnlichen Niveau wie 2013.

Definition:
Dargestellt wird, wie viele Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ihre Sprachkompetenz in Deutsch (in den Bereichen Sprechen, Schreiben und Lesen) als sehr gut oder gut einschätzen.

Bewertung und empirische Relevanz:
Sprache kommt eine Schlüsselrolle im Integrationsprozess zu. Ein sicherer Umgang mit der deutschen Sprache ermöglicht den Zugang zu den Institutionen der Gesellschaft (vor allem zum Bildungssystem und zum Arbeitsmarkt) und ist Voraussetzung für die erfolgreiche berufliche Integration und gesellschaftliche Teilhabe.

Hinweise:
Die Selbsteinschätzung der Sprachkompetenz erfolgte anhand der Kategorien sehr gut, gut, es geht, eher schlecht und gar nicht. Für die Analyse wurde hier nur der Anteil derer dargestellt, die ihre Kompetenz mit sehr gut oder gut bewerteten. Es wurden nur Personen mit nicht-deutscher Muttersprache befragt.

Datenquelle:
Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) v36, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Sprachprüfungen zum Integrationskurs

Dargestellt wird die Anzahl erfolgreicher Teilnehmer am „Deutsch-Test für Zuwanderinnen und Zuwanderer (A2-B1)“.

Abbildung B3.4 Bestandene Sprachprüfungen* in Baden-Württemberg und Deutschland** 2017


*) Siehe Definition Sprachniveau.
**) Einschließlich der Fälle, die nicht eindeutig einem Bundesland zugeordnet werden konnten.
Datenquelle: Konsolidierte Integrationskursgeschäftsstatistik; eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle B3.2 Bestandene Sprachprüfungen mit Zertifikat Deutsch* in Baden-Württemberg und Deutschland** 2017

wdt_ID Nach Sprachniveau Baden-Württemberg (Anzahl) Baden-Württemberg (in %) Deutschland (Anzahl) Deutschland (in %)
2 Bestandene Sprachprüfungen Insgesamt 34.729 100 289.751 100
3 -
4 Niveau: B1 18.728 53,9 141.200 48,7
6 Niveau: A2 13.089 37,7 118.107 40,8
7 Niveau: unter A2 2.912 8,4 30.444 10,5

*) Siehe Definition Sprachniveau.
**) Einschließlich der Fälle, die nicht eindeutig einem Bundesland zugeordnet werden konnten.
Datenquelle: Konsolidierte Integrationskursgeschäftsstatistik, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
Die Teilnahme an Sprachprüfungen war in Baden-Württemberg im Jahr 2017 durch ein insgesamt höheres Niveau (B1) gekennzeichnet als in Deutschland insgesamt. Das bedeutet, dass in Baden-Württemberg die an den Sprachprüfungen Teilnehmenden zu einem größeren Anteil Kurse mit einem höheren Sprachniveau (B1 Kurse, entspricht einer fortgeschrittenen Sprachverwendung) absolvieren als im Bundesdurchschnitt (Baden-Württemberg: 53,9 %, Deutschland: 48,7 %). In Baden-Württemberg hatten also 2017 über die Hälfte derer, die einen Sprachkurs absolviert hatten, zumindest Grundkenntnisse in Deutsch und konnten somit einen B1 Kurs bestehen. Dementsprechend hatten weniger als die Hälfte geringe oder keine Deutschkenntnisse und lediglich Kurse auf dem Anfänger-Niveau (A2 oder A1) bestanden.

Definition:
Dargestellt wird die Anzahl erfolgreicher Teilnehmer am „Deutsch-Test für Zuwanderinnen und Zuwanderer (A2-B1)“.

Bewertung und empirische Relevanz:
Der Indikator weist über den Abschluss der Sprachprüfungen „Deutsch-Test für Zuwanderer (A2-B1)“ den Erfolgsgrad der Integrationskurse nach. Steigt der Anteil derjenigen, die die Sprachprüfung erfolgreich mit dem höchsten Abschluss B1 abschließen, weist dies auf verbesserte Sprachkenntnisse und damit günstigere Erwartungen mit Blick auf den Integrationsverlauf hin. Die Daten können derzeit noch nicht nach Geschlecht differenziert werden.
Sprachkenntnisse sind eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche berufliche Integration und gesellschaftliche Teilhabe. Die Förderung der deutschen Sprachkenntnisse für Neuzugewanderte sowie für nicht mehr schulpflichtige Jugendliche und Erwachsene mit Migrationshintergrund ist Aufgabe der 2005 eingerichteten Integrationskurse.

Hinweise:
Am 1. Juli 2009 löste die neue einheitliche Sprachprüfung „Deutsch-Test für Zuwanderer (A2-B1)“ die bisherigen, getrennten Sprachprüfungen „Zertifikat Deutsch“ (B1) und „Start Deutsch 2“ (A2) als abschließende Sprachprüfung der Integrationskurse ab. Daten, die vor dem Stichtag 1. Juli 2009 erhoben wurden, können deshalb nicht für Zeitvergleiche herangezogen werden. Die Kompetenzstufen A2 bis B1 orientieren sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER).
Die Daten enthalten jeweils auch die Personen, die einen Kurs wiederholten. Die Daten werden nicht mehr aktualisiert.

Datenquelle:
Statistik der Sprachprüfungen, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabellenarchiv:
2011


Tabelle B3.4 Bestandene Sprachprüfungen mit Zertifikat Deutsch* in Baden-Württemberg und Deutschland** 2011


wdt_ID Nach Sprachniveau Baden-Württemberg (Anzahl) Baden-Württemberg (in %) Deutschland (Anzahl) Deutschland (in %)
2 Bestandene Sprachprüfungen Insgesamt 11.938 100 92.547 100
3 -
4 Niveau: B1 6.670 55,9 49.777 53,8
6 Niveau: A2 4.212 35,3 34.384 37,2
7 Niveau: unter A2 1.056 8,8 8.386 9,1

*) Siehe Definition Sprachniveau.
**) Einschließlich der Fälle, die nicht eindeutig einem Bundesland zugeordnet werden konnten.
Datenquelle: Konsolidierte Integrationskursgeschäftsstatistik, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2012


Tabelle B3.4 Bestandene Sprachprüfungen mit Zertifikat Deutsch* in Baden-Württemberg und Deutschland** 2012


wdt_ID Nach Sprachniveau Baden-Württemberg (Anzahl) Baden-Württemberg (in %) Deutschland (Anzahl) Deutschland (in %)
2 Bestandene Sprachprüfungen Insgesamt 11.697 100 93.010 100
3 -
4 Niveau: B1 7.124 60,9 52.001 55,9
6 Niveau: A2 3.706 31,7 32.930 35,4
7 Niveau: unter A2 867 7,4 8.079 8,7

*) Siehe Definition Sprachniveau.
**) Einschließlich der Fälle, die nicht eindeutig einem Bundesland zugeordnet werden konnten.
Datenquelle: Konsolidierte Integrationskursgeschäftsstatistik, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2013


Tabelle B3.4 Bestandene Sprachprüfungen mit Zertifikat Deutsch* in Baden-Württemberg und Deutschland** 2013


wdt_ID Nach Sprachniveau Baden-Württemberg (Anzahl) Baden-Württemberg (in %) Deutschland (Anzahl) Deutschland (in %)
2 Bestandene Sprachprüfungen Insgesamt 11.770 100 92.602 100
3 -
4 Niveau: B1 7.647 65,0 53.741 58,0
6 Niveau: A2 3.377 28,7 31.321 33,8
7 Niveau: unter A2 746 6,3 7.540 8,1

*) Siehe Definition Sprachniveau.
**) Einschließlich der Fälle, die nicht eindeutig einem Bundesland zugeordnet werden konnten.
Datenquelle: Konsolidierte Integrationskursgeschäftsstatistik, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2014


Tabelle B3.4 Bestandene Sprachprüfungen mit Zertifikat Deutsch* in Baden-Württemberg und Deutschland** 2014


wdt_ID Nach Sprachniveau Baden-Württemberg (Anzahl) Baden-Württemberg (in %) Deutschland (Anzahl) Deutschland (in %)
2 Bestandene Sprachprüfungen Insgesamt 10.842 100 89.049 100
3 -
4 Niveau: B1 6.878 63,4 50.697 56,9
6 Niveau: A2 3.291 30,4 30.716 34,5
7 Niveau: unter A2 673 6,2 7.636 8,6

*) Siehe Definition Sprachniveau.
**) Einschließlich der Fälle, die nicht eindeutig einem Bundesland zugeordnet werden konnten.
Datenquelle: Konsolidierte Integrationskursgeschäftsstatistik, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2015


Tabelle B3.4 Bestandene Sprachprüfungen mit Zertifikat Deutsch* in Baden-Württemberg und Deutschland** 2015


wdt_ID Nach Sprachniveau Baden-Württemberg (Anzahl) Baden-Württemberg (in %) Deutschland (Anzahl) Deutschland (in %)
2 Bestandene Sprachprüfungen Insgesamt 15.592 100 114.091 100
3 -
4 Niveau: B1 10.312 66,1 69.002 60,5
6 Niveau: A2 4.373 28,0 36.402 31,9
7 Niveau: unter A2 907 5,8 8.687 7,6

*) Siehe Definition Sprachniveau.
**) Einschließlich der Fälle, die nicht eindeutig einem Bundesland zugeordnet werden konnten.
Datenquelle: Konsolidierte Integrationskursgeschäftsstatistik, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2016


Tabelle B3.4 Bestandene Sprachprüfungen mit Zertifikat Deutsch* in Baden-Württemberg und Deutschland** 2016


wdt_ID Nach Sprachniveau Baden-Württemberg (Anzahl) Baden-Württemberg (in %) Deutschland (Anzahl) Deutschland (in %)
2 Bestandene Sprachprüfungen Insgesamt 22.268 100 169.802 100
3 -
4 Niveau: B1 14.490 65,1 99.398 58,5
6 Niveau: A2 6.481 29,1 56.920 33,5
7 Niveau: unter A2 1.297 5,8 13.484 7,9

*) Siehe Definition Sprachniveau.
**) Einschließlich der Fälle, die nicht eindeutig einem Bundesland zugeordnet werden konnten.
Datenquelle: Konsolidierte Integrationskursgeschäftsstatistik, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.