Gesundheit

Bruttowertschöpfung des Gesundheitswesens

Die Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft zeigt, wie auch die Beschäftigung im Gesundheitswesen, die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für die Gesamtwirtschaft in Baden-Württemberg. Die Indikatoren liefern Kennzahlen zur Entwicklung der Bruttowertschöpfung, zu ihrem Anteil an der Gesamtwirtschaft sowie die Entwicklung der Erwerbstätigen im Gesundheitsbereich im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt.

Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft

Der Indikator zeigt die Entwicklung der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft sowie deren Anteil an der Gesamtwirtschaft.

Abbildung H3.1.1 Bruttowertschöpfung* in der Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg im Zeitverlauf


*) In jeweiligen Preisen (im Gegensatz zu real = preisbereinigt).
Datenquelle: Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz, AG GGRdL; eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.
Hinweis: Aufgrund eines Quellenwechsels ab dem Berichtsjahr 2014 ist ein Vergleich mit den Ergebnissen der Vorjahre nur eingeschränkt möglich.
2018: Wert darf gemäß Freigabebestimmungen nicht veröffentlicht werden.

Tabelle H3.1.1 Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg im Zeitverlauf

wdt_ID Jahr Gesundheits- und Sozialwesen (in Mrd. € nominal*) sonstige Bereiche der Gesundheitswirtschaft (in Mrd. € nominal*) Gesundheitswirtschaft Insgesamt (in Mrd. € nominal*)
1 2008 17,8 11,9 29,7
2 2009 18,5 11,9 30,4
3 2010 19,2 11,9 31,1
4 2011 19,7 12,7 32,3
5 2012 20,3 13,4 33,7
6 2013 21,4 13,6 35,0
7 2014 22,2 14,2 36,3
8 2015 22,9 15,0 37,9
9 2016 23,6 15,8 39,3
10 2017 24,7 16,2 40,9

*) In jeweiligen Preisen (im Gegensatz zu real = preisbereinigt).
Datenquelle: Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (AG GGRdL, Berechnungsstand: September 2020; AK VGRdL, Berechnungsstand: August 2019/ Februar 2020 (VGR des Bundes); AK ETR, Berechnungsstand: August 2019/ Februar 2020 (VGR des Bundes); Angaben ab 2013 vorläufig), eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.
Hinweis: Aufgrund eines Quellenwechsels ab dem Berichtsjahr 2014 ist ein Vergleich mit den Ergebnissen der Vorjahre nur eingeschränkt möglich.
X: Wert darf gemäß Freigabebestimmungen nicht veröffentlicht werden.



Tabelle H3.1.2 Anteil der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft an der Gesamtwirtschaft in Baden-Württemberg im Zeitverlauf

wdt_ID Jahr Gesundheits- und Sozialwesen (in %) sonstige Bereiche der Gesundheitswirtschaft (in %) Gesundheitswirtschaft Insgesamt (in %)
1 2008 5,2 3,5 8,7
2 2009 5,8 3,7 9,6
3 2010 5,6 3,4 9,0
4 2011 5,4 3,5 8,9
5 2012 5,5 3,6 9,1
6 2013 5,6 3,6 9,1
7 2014 5,6 3,6 9,1
8 2015 5,5 3,6 9,1
9 2016 5,5 3,7 9,2
10 2017 5,5 3,6 9,2

Datenquelle: Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (AG GGRdL, Berechnungsstand: September 2020; AK VGRdL, Berechnungsstand: August 2019/ Februar 2020 (VGR des Bundes); AK ETR, Berechnungsstand: August 2019/ Februar 2020 (VGR des Bundes); Angaben ab 2013 vorläufig), eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.
Hinweis: Aufgrund eines Quellenwechsels ab dem Berichtsjahr 2014 ist ein Vergleich mit den Ergebnissen der Vorjahre nur eingeschränkt möglich.
X: Wert darf gemäß Freigabebestimmungen nicht veröffentlicht werden.


Einordnung der Ergebnisse:
Die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft Baden-Württembergs betrug im Jahr 2018 nominal (in jeweiligen Preisen, also nicht preisbereinigt) rund 43,0 Mrd. €. Dies entsprach einem Anteil an der baden-württembergischen Gesamtwirtschaft von 9,3 %. Der Anteil blieb im Zeitverlauf relativ stabil.

Definition:
Der Indikator zeigt die Entwicklung der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft sowie deren Anteil an der Gesamtwirtschaft.

Bewertung und empirische Relevanz:
Der Indikator ermöglicht die Einschätzung der Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für die Gesamtwirtschaft und zeigt deren Stabilität und Konjunkturunabhängigkeit im Zeitverlauf.

Datenquelle:
Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (WSE), AG Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder (GGRdL); eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Bruttowertschöpfung und Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft

Der Indikator zeigt die Entwicklung der Bruttowertschöpfung (BWS) in der Gesundheitswirtschaft im Vergleich zur Bruttowertschöpfung insgesamt sowie die Entwicklung der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt.

Abbildung H3.2.2 Bruttowertschöpfung und Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft (Index) in Baden-Württemberg im Zeitverlauf


*) Siehe Definition preisbereinigter Kettenindex. Referenzjahr = 2015.
Datenquellen: Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (AG GGRdL, Berechnungsstand: September 2020; AK VGRdL, Berechnungsstand: August 2019/ Februar 2020 (VGR des Bundes); AK ETR, Berechnungsstand: August 2019/ Februar 2020 (VGR des Bundes); Angaben ab 2013 vorläufig.), eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Tabelle H3.2.1 Bruttowertschöpfung (BWS) und Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg im Zeitverlauf

wdt_ID Jahr Erwerbstätige der Gesundheitswirtschaft (Anzahl) Erwerbstätige insgesamt (Anzahl) BWS der Gesundheitswirtschaft (in Mio. € nominal*) BWS insgesamt (in Mio. € nominal*)
1 2008 649 5.753 29.732 343.369
2 2009 662 5.719 30.376 316.914
3 2010 670 5.720 31.080 344.268
4 2011 675 5.803 32.348 364.128
5 2012 687 5.888 33.735 372.395
6 2013 701 5.963 34.967 382.477
7 2014 707 6.040 36.325 398.521
8 2015 725 6.091 37.935 417.586
9 2016 738 6.167 39.349 427.860
10 2017 748 6.254 40.909 445.954

*) In jeweiligen Preisen (im Gegensatz zu real = preisbereinigt).
Datenquellen: Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (AG GGRdL, Berechnungsstand: September 2020; AK VGRdL, Berechnungsstand: August 2019 / Februar 2020 (VGR des Bundes); AK ETR, Berechnungsstand: August 2019 / Februar 2020 (VGR des Bundes); Angaben ab 2013 vorläufig.), eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.


Tabelle H3.2.2 Bruttowertschöpfung (BWS) und Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft (Index) in Baden-Württemberg im Zeitverlauf

wdt_ID Jahr Erwerbstätige der Gesundheitswirtschaft (Index) Erwerbstätige insgesamt (Index) BWS der Gesundheitswirtschaft (preisbereinigter Kettenindex*) BWS insgesamt (preisbereinigter Kettenindex*)
1 2008 89,5 94,5 89,9 92,3
2 2009 91,3 93,9 89,0 82,7
3 2010 92,5 93,9 90,5 89,3
4 2011 93,1 95,3 94,2 93,9
5 2012 94,8 96,7 96,7 94,7
6 2013 96,7 97,9 96,0 95,4
7 2014 97,5 99,2 96,0 97,6
8 2015 100,0 100,0 100,0 100,0
9 2016 101,8 101,3 103,6 101,0
10 2017 103,2 102,7 109,8 104,7
11 2018 105,3 104,1 113,6 107,1
12 2019 107,4 105,0 116,1 107,0

*) Siehe Definition preisbereinigter Kettenindex. Referenzjahr = 2015.
Datenquellen: Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (AG GGRdL, Berechnungsstand: September 2020; AK VGRdL, Berechnungsstand: August 2019/ Februar 2020 (VGR des Bundes); AK ETR, Berechnungsstand: August 2019/ Februar 2020 (VGR des Bundes); Angaben ab 2013 vorläufig.), eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.


Einordnung der Ergebnisse:
Die Bruttowertschöpfung (BWS) und in noch größerem Maße die Erwerbstätigenzahl in der Gesundheitswirtschaft entwickelten sich im Verlauf des hier betrachteten Zeitraums von 2008 bis 2019 deutlich dynamischer als die Gesamtwirtschaft bzw. –erwerbstätigkeit in Baden-Württemberg.
Über den gesamten Zeitraum seit 2008 erhöhte sich die gesundheitsbezogene Bruttowertschöpfung preisbereinigt bis 2019 um rund 29 % gegenüber einem Plus der preisbereinigten BWS der baden-württembergischen Gesamtwirtschaft von 16 %. Die Erwerbstätigenzahl in der Gesundheitswirtschaft im Südwesten verzeichnete in diesem Zeitraum mit einem Anstieg von 20 % eine ebenfalls deutlich höhere Zuwachsrate verglichen mit der gesamtwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit (gut 11 %).

Definition:
Der Indikator zeigt die Entwicklung der Bruttowertschöpfung (BWS) in der Gesundheitswirtschaft im Vergleich zur Bruttowertschöpfung insgesamt sowie die Entwicklung der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt.

Bewertung und empirische Relevanz:
Der Indikator ermöglicht die Einschätzung der Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für die Gesamtwirtschaft anhand der Entwicklung der Bruttowertschöpfung und den Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft im Vergleich zur Wirtschaft insgesamt.

Datenquelle:
Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (WSE), AG Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder (GGRdL); eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.