Gesundheit

Bruttowertschöpfung des Gesundheitswesens

Die Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft zeigt, wie auch die Beschäftigung im Gesundheitswesen, die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für die Gesamtwirtschaft in Baden-Württemberg. Die Indikatoren liefern Kennzahlen zur Entwicklung der Bruttowertschöpfung, zu ihrem Anteil an der Gesamtwirtschaft sowie die Entwicklung der Erwerbstätigen im Gesundheitsbereich im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt.

Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft

Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft

Der Indikator zeigt die Entwicklung der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft sowie deren Anteil an der Gesamtwirtschaft.

Abbildung H3.1.1 Bruttowertschöpfung* in der Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg im Zeitverlauf


*) In jeweiligen Preisen (im Gegensatz zu real = preisbereinigt).
Datenquelle: Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz, AG GGRdL; eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Tabelle H3.1.1 Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg im Zeitverlauf

wdt_ID Jahr Gesundheits- und Sozialwesen (in Mrd. € nominal*) sonstige Bereiche der Gesundheitswirtschaft (in Mrd. € nominal*) Gesundheitswirtschaft Insgesamt (in Mrd. € nominal*)
1 2008 18,2 11,8 30,0
2 2009 18,8 11,8 30,6
3 2010 19,6 11,8 31,4
4 2011 20,1 12,6 32,7
5 2012 20,7 13,3 34,0
6 2013 21,7 13,4 35,1
7 2014 22,7 13,6 36,3
8 2015 23,7 14,6 38,3
9 2016 24,3 15,3 39,6
10 2017 24,8 15,8 40,6

*) In jeweiligen Preisen (im Gegensatz zu real = preisbereinigt).
Datenquelle: Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (AG GGRdL, Berechnungsstand: Juni 2019; AK VGRdL, Berechnungsstand: August 2018 / Februar 2019 (VGR des Bundes); AK ETR, Berechnungsstand: August 2018 / Februar 2019 (VGR des Bundes); Angaben ab 2013 vorläufig), eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.



Tabelle H3.1.2 Anteil der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft an der Gesamtwirtschaft in Baden-Württemberg im Zeitverlauf

wdt_ID Jahr Gesundheits- und Sozialwesen (in %) sonstige Bereiche der Gesundheitswirtschaft (in %) Gesundheitswirtschaft Insgesamt (in %)
1 2008 5,3 3,4 8,7
2 2009 5,9 3,7 9,6
3 2010 5,7 3,4 9,1
4 2011 5,5 3,4 9,0
5 2012 5,6 3,6 9,1
6 2013 5,7 3,5 9,2
7 2014 5,7 3,4 9,1
8 2015 5,7 3,5 9,2
9 2016 5,7 3,6 9,2
10 2017 5,6 3,5 9,1

Datenquelle: Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (AG GGRdL, Berechnungsstand: Juni 2019; AK VGRdL, Berechnungsstand: August 2018 / Februar 2019 (VGR des Bundes); AK ETR, Berechnungsstand: August 2018 / Februar 2019 (VGR des Bundes); Angaben ab 2013 vorläufig), eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.


Einordnung der Ergebnisse:
Die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft Baden-Württembergs betrug im Jahr 2017 nominal (in jeweiligen Preisen, also nicht preisbereinigt) rund 40,6 Mrd. €. Dies entsprach einem Anteil an der baden-württembergischen Gesamtwirtschaft von 9,1 %. Der Anteil blieb im Zeitverlauf relativ stabil.

Definition:
Der Indikator zeigt die Entwicklung der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft sowie deren Anteil an der Gesamtwirtschaft.

Bewertung und empirische Relevanz:
Der Indikator ermöglicht die Einschätzung der Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für die Gesamtwirtschaft und zeigt deren Stabilität und Konjunkturunabhängigkeit im Zeitverlauf.

Datenquelle:
Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (WSE), AG Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder (GGRdL); eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Bruttowertschöpfung und Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft

Bruttowertschöpfung und Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft

Der Indikator zeigt die Entwicklung der Bruttowertschöpfung (BWS) in der Gesundheitswirtschaft im Vergleich zur Bruttowertschöpfung insgesamt sowie die Entwicklung der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt.

Abbildung H3.2.2 Bruttowertschöpfung und Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft (Index) in Baden-Württemberg im Zeitverlauf


*) Siehe Definition preisbereinigter Kettenindex. Referenzjahr = 2010.
Datenquellen: Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (AG GGRdL, Berechnungsstand: Juni 2019;
AK VGRdL, Berechnungsstand: August 2018 / Februar 2019 (VGR des Bundes); AK ETR,
Berechnungsstand: August 2018 / Februar 2019 (VGR des Bundes); Angaben ab 2013 vorläufig.),
eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Tabelle H3.2.1 Bruttowertschöpfung (BWS) und Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg im Zeitverlauf

wdt_ID Jahr Erwerbstätige der Gesundheitswirtschaft (Anzahl) Erwerbstätige insgesamt (Anzahl) BWS der Gesundheitswirtschaft (in Mio. € nominal*) BWS insgesamt (in Mio. € nominal*)
1 2008 681 5.748 29.989 343.203
2 2009 695 5.711 30.620 318.933
3 2010 704 5.710 31.418 346.368
4 2011 711 5.800 32.697 364.649
5 2012 725 5.886 34.011 371.745
6 2013 737 5.950 35.146 381.693
7 2014 759 6.020 36.300 396.821
8 2015 780 6.081 38.315 417.546
9 2016 794 6.162 39.592 428.828
10 2017 806 6.255 40.593 446.403

*) In jeweiligen Preisen (im Gegensatz zu real = preisbereinigt).
Datenquellen: Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (AG GGRdL, Berechnungsstand: Juni 2019; AK VGRdL, Berechnungsstand: August 2018 / Februar 2019 (VGR des Bundes); AK ETR, Berechnungsstand: August 2018 / Februar 2019 (VGR des Bundes); Angaben ab 2013 vorläufig.), eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.


Tabelle H3.2.2 Bruttowertschöpfung (BWS) und Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft (Index) in Baden-Württemberg im Zeitverlauf

wdt_ID Jahr Erwerbstätige der Gesundheitswirtschaft (Index) Erwerbstätige insgesamt (Index) BWS der Gesundheitswirtschaft (preisbereinigter Kettenindex*) BWS insgesamt (preisbereinigter Kettenindex*)
1 2008 96,8 100,7 99,1 102,6
2 2009 98,7 100,0 98,2 92,7
3 2010 100,0 100,0 100,0 100,0
4 2011 101,1 101,6 104,0 104,6
5 2012 103,0 103,1 106,1 105,1
6 2013 104,7 104,2 106,9 105,9
7 2014 107,8 105,4 106,6 108,1
8 2015 110,9 106,5 110,5 111,3
9 2016 112,8 107,9 111,9 112,5
10 2017 114,6 109,5 113,0 115,7

*) Siehe Definition preisbereinigter Kettenindex. Referenzjahr = 2010.
Datenquellen: Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (AG GGRdL, Berechnungsstand: Juni 2019; AK VGRdL, Berechnungsstand: August 2018 / Februar 2019 (VGR des Bundes); AK ETR, Berechnungsstand: August 2018 / Februar 2019 (VGR des Bundes); Angaben ab 2013 vorläufig.), eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.


Einordnung der Ergebnisse:
Die Bruttowertschöpfung (BWS) und in noch größerem Maße die Erwerbstätigenzahl in der Gesundheitswirtschaft entwickelten sich im Verlauf des hier betrachteten Zeitraums von 2008 bis 2017 deutlich dynamischer als die Gesamtwirtschaft bzw. –erwerbstätigkeit in Baden-Württemberg.
Über den gesamten Zeitraum seit 2008 erhöhte sich die gesundheitsbezogene Bruttowertschöpfung preisbereinigt bis 2017 um 14,0 % gegenüber einem Plus der preisbereinigten BWS der baden-württembergischen Gesamtwirtschaft von 12,8 %. Die Erwerbstätigenzahl in der Gesundheitswirtschaft im Südwesten verzeichnete mit 18,4 % Anstieg eine sogar mehr als doppelt so hohe Zuwachsrate wie die gesamtwirtschaftliche Erwerbstätigkeit (8,8 %).

Definition:
Der Indikator zeigt die Entwicklung der Bruttowertschöpfung (BWS) in der Gesundheitswirtschaft im Vergleich zur Bruttowertschöpfung insgesamt sowie die Entwicklung der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt.

Bewertung und empirische Relevanz:
Der Indikator ermöglicht die Einschätzung der Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für die Gesamtwirtschaft anhand der Entwicklung der Bruttowertschöpfung und den Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft im Vergleich zur Wirtschaft insgesamt.

Datenquelle:
Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (WSE), AG Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder (GGRdL); eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.