Familie und Zusammenleben

Familienarbeit und Erwerbsarbeit

Die Wünsche und Vorstellungen, wie Mütter und Väter die Aufgaben in Familie und Beruf aufteilen möchten, haben sich in den vergangenen Jahren verändert. Die Erwerbstätigkeit von Müttern ist heute eher die Regel als die Ausnahme. So sind Familien auf Rahmenbedingungen angewiesen, die ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.

Erwerbsquote

Erwerbsquote

Der Indikator zeigt die Erwerbsquoten von Frauen und Männern im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, differenziert nach Altersgruppen sowie nach Migrationshintergrund. Dargestellt werden Frauen mit und ohne minderjährige Kinder. Bei Männern wird auf diese Unterscheidung verzichtet, da das Vorhandensein von Kindern keine signifikanten Auswirkungen auf deren Erwerbsquote hat.

Abbildung C3.1 Erwerbsquoten von Frauen und Männern in Baden-Württemberg 2017 nach Altersgruppen


Die Angabe für Frauen mit Kindern im Alter von 20 bis unter 25 Jahren basiert auf kleinen Fallzahlen, daher ist dieser Zahlenwert unsicher.
*) Altersgruppen 15-19 und 60 bis 64 Jahre = keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle C3.1 Erwerbsquoten in Baden-Württemberg 2017

wdt_ID nach Merkmal Erwerbsquote (in %)
1 Frauen mit Kindern
2 Insgesamt 76,9
3 15 bis unter 20 Jahre /
4 20 bis unter 25 Jahre (38,8)
5 25 bis unter 30 Jahre 54,2
6 30 bis unter 35 Jahre 68,5
7 35 bis unter 40 Jahre 77,2
8 40 bis unter 45 Jahre 83,0
9 45 bis unter 50 Jahre 87,9
10 50 bis unter 55 Jahre 83,6

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
( ) = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
Die Erwerbsquoten von Frauen ohne Kinder unterschieden sich von denen der Männer (mit und ohne Kindern) in der Lebensphase von 15 bis unter 35 Jahren nur unwesentlich. Sie lagen in Baden-Württemberg im Jahr 2017 bei den 20 bis unter 25-Jährigen bei knapp über 70 % (Männer: 70,6 %, Frauen ohne Kinder: 71,7 %) und bei über 90 % bei den 30- bis 35-Jährigen (Männer: 95,0 %, Frauen ohne Kinder: 91,9 %). Ab diesem Alter verliefen die Erwerbsquoten zwar parallel weiter, jedoch auch bei Frauen ohne Kinder im Haushalt auf einem niedrigeren Niveau als bei Männern. Frauen mit Kindern standen dem Arbeitsmarkt – vor allem in der Familienphase – in deutlich geringerem Maß zur Verfügung.
Im Zeitvergleich fällt auf, dass die Erwerbsquote bei allen untersuchten Personengruppen in der Altersgruppe der 60 bis unter 65-Jährigen deutlich angestiegen ist. Dies ist insbesondere auf das steigende Rentenzugangsalter zurückzuführen.

Definition:
Der Indikator zeigt die Erwerbsquoten von Frauen und Männern im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, differenziert nach Altersgruppen sowie nach Migrationshintergrund. Dargestellt werden Frauen mit und ohne minderjährige Kinder. Bei Männern wird auf diese Unterscheidung verzichtet, da das Vorhandensein von Kindern keine signifikanten Auswirkungen auf deren Erwerbsquote hat.

Bewertung und empirische Relevanz:
Der Indikator beschreibt den Teil der Bevölkerung, der dem Arbeitsmarkt auf der Angebotsseite potenziell zur Verfügung steht (Erwerbspersonenpotenzial).

Datenquelle:
Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabellenarchiv:
2012


Tabelle C3.1 Erwerbsquoten in Baden-Württemberg 2012


wdt_ID nach Merkmal Erwerbsquote (in %)
1 Frauen mit Kindern
2 Insgesamt 76,0
3 15 bis unter 20 Jahre /
4 20 bis unter 25 Jahre 40,5
5 25 bis unter 30 Jahre 56,5
6 30 bis unter 35 Jahre 66,3
7 35 bis unter 40 Jahre 76,2
8 40 bis unter 45 Jahre 83,2
9 45 bis unter 50 Jahre 84,9
10 50 bis unter 55 Jahre 81,3

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2016


Tabelle C3.1 Erwerbsquoten in Baden-Württemberg 2016


wdt_ID nach Merkmal Erwerbsquote (in %)
1 Frauen mit Kindern
2 Insgesamt 77,2
3 15 bis unter 20 Jahre /
4 20 bis unter 25 Jahre 36,3
5 25 bis unter 30 Jahre 60,8
6 30 bis unter 35 Jahre 68,8
7 35 bis unter 40 Jahre 76,4
8 40 bis unter 45 Jahre 84,6
9 45 bis unter 50 Jahre 86,9
10 50 bis unter 55 Jahre 82,2

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Erwerbstätigenquote

Erwerbstätigenquote

Erwerbstätigenquoten von Frauen und Männern, differenziert nach Altersgruppen, nach Alter des jüngsten Kindes sowie nach Migrationshintergrund.

Abbildung C3.2 Erwerbstätigenquote von Müttern* in Baden-Württemberg nach Alter des jüngsten Kindes


Die Angabe für Mütter mit einem jüngsten Kind im Alter von unter 1 Jahr basiert im Jahr 2017 auf kleinen Fallzahlen, daher ist dieser Zahlenwert unsicher.
*) Mütter im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, die in der Berichtswoche mindestens 1 Stunde gegen Entgelt gearbeitet haben.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle C3.2 Erwerbstätigenquoten in Baden-Württemberg 2017

wdt_ID nach Merkmal Erwerbstätigenquote (in %)
1 Männer
2 Insgesamt 81,8
3 15 bis unter 20 Jahre 32,6
4 20 bis unter 25 Jahre 66,5
5 25 bis unter 30 Jahre 82,4
6 30 bis unter 35 Jahre 92,3
7 35 bis unter 40 Jahre 93,4
8 40 bis unter 45 Jahre 93,7
9 45 bis unter 50 Jahre 94,0
10 50 bis unter 55 Jahre 92,6

*) Mütter im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, die in der Berichtswoche mindestens 1 Stunde gegen Entgelt gearbeitet haben.
**) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
2017 waren in Baden-Württemberg knapp 5,7 Millionen Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren erwerbstätig. Im Verhältnis zur Bevölkerung in diesem Alter entsprach das einer Erwerbstätigenquote von 77,7 %. Die Erwerbstätigenquoten von Frauen und Männern unterscheiden sich zu Beginn ihrer Erwerbstätigkeit kaum. In der Altersgruppe der 25- bis unter 40-Jährigen bleibt die Quote der Frauen jedoch deutlich hinter derjenigen der Männer zurück. In diesen Zeitraum fallen die Geburten und die Betreuung von Kindern. Danach steigt die Erwerbstätigenquote der Frauen wieder an und erreicht im Alter von 45 bis unter 50 Jahren ihren Höchststand. Mütter mit minderjährigen Kindern sind umso häufiger erwerbstätig je älter ihre Kinder sind. Mit einem jüngstem Kind unter 1 Jahr sind Mütter nur in sehr geringer Zahl erwerbstätig. War das jüngste Kind im Alter von 1 bis unter 3 Jahren, gingen 2017 42,2 % der Mütter einer Erwerbstätigkeit nach. Mit einem jüngsten Kind im Alter von 3 bis unter 6 Jahren war die überwiegende Zahl der Mütter erwerbstätig (63,4 %). Frauen und Männer ohne Migrationshintergrund waren deutlich häufiger erwerbstätig als Personen mit Migrationshintergrund. Der Unterschied betrug im Jahr 2017 10,1 Prozentpunkte.

Definition:
Erwerbstätigenquoten von Frauen und Männern, differenziert nach Altersgruppen, nach Alter des jüngsten Kindes sowie nach Migrationshintergrund.

Bewertung und empirische Relevanz:
Die Erwerbstätigenquote ist ein aussagekräftiger Indikator zur Arbeitsmarktintegration. Bei der Interpretation muss die Konjunkturabhängigkeit des Indikators beachtet werden. Der Indikator lässt keine Aussage über die Verteilung in den Branchen und Wirtschaftszweigen zu und erklärt keine Hintergründe und Ursachen der Verteilung.

Weitere Differenzierungsmerkmale:
In anderen Themenfeldern des Gesellschaftsmonitorings Baden-Württemberg finden Sie ergänzend folgende Differenzierungen zur Erwerbstätigenquote:

Hinweise:
Betrachtet werden Frauen und Männer am Hauptwohnsitz im Alter von 15 bis unter 65 Jahren.

Datenquelle:
Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabellenarchiv:
2012


Tabelle C3.2 Erwerbstätigenquoten in Baden-Württemberg 2012


wdt_ID nach Merkmal Erwerbstätigenquote (in %)
1 Männer
2 Insgesamt 80,3
3 15 bis unter 20 Jahre 32,8
4 20 bis unter 25 Jahre 66,1
5 25 bis unter 30 Jahre 82,0
6 30 bis unter 35 Jahre 92,0
7 35 bis unter 40 Jahre 93,4
8 40 bis unter 45 Jahre 93,9
9 45 bis unter 50 Jahre 92,4
10 50 bis unter 55 Jahre 91,4

*) Mütter im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, die in der Berichtswoche mindestens 1 Stunde gegen Entgelt gearbeitet haben.
**) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2016


Tabelle C3.2 Erwerbstätigenquoten in Baden-Württemberg 2016


wdt_ID nach Merkmal Erwerbstätigenquote (in %)
1 Männer
2 Insgesamt 81,0
3 15 bis unter 20 Jahre 32,3
4 20 bis unter 25 Jahre 65,9
5 25 bis unter 30 Jahre 82,5
6 30 bis unter 35 Jahre 91,1
7 35 bis unter 40 Jahre 92,9
8 40 bis unter 45 Jahre 92,5
9 45 bis unter 50 Jahre 93,3
10 50 bis unter 55 Jahre 92,2

*) Mütter im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, die in der Berichtswoche mindestens 1 Stunde gegen Entgelt gearbeitet haben.
**) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Erwerbslosenquote

Erwerbslosenquote

Erwerbslosenquoten von Frauen und Männern, differenziert nach Altersgruppen.

Abbildung C3.3 Erwerbslosenquoten von Frauen und Männern in Baden-Württemberg 2017 nach Altersgruppen


Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle C3.3 Erwerbslosenquoten in Baden-Württemberg 2017

wdt_ID nach Merkmal Erwerbslosenquote (in %)
1 Frauen
2 Insgesamt 2,8
3 15 bis unter 20 Jahre 5,5
4 20 bis unter 25 Jahre 3,5
5 25 bis unter 30 Jahre 4,4
6 30 bis unter 35 Jahre 2,6
7 35 bis unter 40 Jahre 3,9
8 40 bis unter 45 Jahre 2,9
9 45 bis unter 50 Jahre 1,8
10 50 bis unter 55 Jahre 2,1

Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
Frauen und Männer in Baden-Württemberg haben in ähnlichem Maße von der guten Beschäftigungsentwicklung profitiert. Die Erwerbslosenquote von Frauen lag im Jahr 2017 mit 2,8 % unter der von Männern (3,1 %). Das entsprach rund 76.000 erwerbslosen Frauen und knapp 96.000 erwerbslosen Männern. Im Jahr 2012 lag die Erwerbslosenquote der Frauen sowie der Männer jeweils bei 3,4 %.
Die Jugenderwerbslosenquote, die Personen zwischen 15 und 24 Jahren berücksichtigt, betrug 2017 bei den Frauen 4,1 % und bei den Männern 6,4 %. Zum Vergleich: die Jugenderwerbslosenquote insgesamt betrug in Baden-Württemberg 5,3 %, in Deutschland 6,4 % und in der EU 16,8 %.

Definition:
Erwerbslosenquoten von Frauen und Männern, differenziert nach Altersgruppen.

Bewertung und empirische Relevanz:
Die Erwerbslosenquote ist ein zentraler Arbeitsmarktindikator, der in hohem Maße von der wirtschaftlichen Entwicklung und Wirtschaftsstruktur abhängig ist. Eine fehlende Integration in den Arbeitsmarkt geht mit hohen Armutsrisiken einher.

Weitere Differenzierungsmerkmale:
In anderen Themenfeldern des Gesellschaftsmonitorings Baden-Württemberg finden Sie ergänzend folgende Differenzierungen zur Erwerbslosenquote:

Hinweise:
Die Quote bezieht sich auf Personen in Privathaushalten am Hauptwohnsitz im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, ohne Grundwehr- und Zivildienstleistende.
Die hier veröffentlichten Ergebnisse sind auf Grundlage des Labour-Force-Konzepts der International Labour Organization (ILO) berechnet und daher nicht mit den von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Arbeitslosenquoten vergleichbar.

Datenquelle:
Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabellenarchiv:
2012


Tabelle C3.3 Erwerbslosenquoten in Baden-Württemberg 2012


wdt_ID nach Merkmal Erwerbslosenquote (in %)
1 Frauen
2 Insgesamt 3,4
3 15 bis unter 20 Jahre 7,5
4 20 bis unter 25 Jahre 4,4
5 25 bis unter 30 Jahre 3,2
6 30 bis unter 35 Jahre 3,6
7 35 bis unter 40 Jahre 3,8
8 40 bis unter 45 Jahre 2,4
9 45 bis unter 50 Jahre 2,8
10 50 bis unter 55 Jahre 2,9

Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2016


Tabelle C3.3 Erwerbslosenquoten in Baden-Württemberg 2016


wdt_ID nach Merkmal Erwerbslosenquote (in %)
1 Frauen
2 Insgesamt 3,1
3 15 bis unter 20 Jahre 7,0
4 20 bis unter 25 Jahre 5,3
5 25 bis unter 30 Jahre 3,2
6 30 bis unter 35 Jahre 3,5
7 35 bis unter 40 Jahre 3,4
8 40 bis unter 45 Jahre 2,5
9 45 bis unter 50 Jahre 2,2
10 50 bis unter 55 Jahre 2,4

Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Erwerbstätigkeit Frauen

Erwerbstätigkeit von Frauen

Erwerbstätigkeit von Frauen mit und ohne minderjährigen Kindern, differenziert nach Arbeitszeittyp sowie nach Migrationshintergrund.

Abbildung C3.4 Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung von Frauen mit und ohne Kind(ern) in Baden-Württemberg


Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle C3.4 Erwerbstätigkeit von Frauen mit und ohne Kind(ern) in Baden-Württemberg im Zeitverlauf nach Arbeitszeittyp

wdt_ID Jahr Vollzeit-beschäftigt: insgesamt (in %) Vollzeit-beschäftigt: mit Kindern (in %) Vollzeit-beschäftigt: ohne Kinder (in %) Teilzeit-beschäftigt: insgesamt (in %) Teilzeit-beschäftigt: mit Kindern (in %) Teilzeit-beschäftigt: ohne Kinder (in %)
1 1995 62,1 40,3 73,1 37,9 59,7 26,9
2 2000 57,4 35,1 70,6 42,6 64,9 29,4
3 2005 52,8 24,8 67,2 47,2 75,2 32,8
4 2010 52,2 25,5 64,4 47,8 74,5 35,6
5 2015 50,1 25,7 61,4 49,9 74,3 38,6
6 2017 ...
7 ...insgesamt 50,8 26,8 61,7 49,2 73,2 38,3
8 ...ohne MH* 51,0 25,2 61,6 49,0 74,8 38,4
9 ...mit MH* 50,3 30,3 61,9 49,7 69,7 38,1

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
Die Ursachen für die gestiegene Frauenerwerbstätigkeit sind vielfältig. Das Ausbildungsniveau von Frauen ist gestiegen, die gute wirtschaftliche Situation in Baden-Württemberg bietet zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und die Voraussetzungen für eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurden verbessert.
Die Zunahme der Frauenerwerbstätigkeit beruht vor allem auf der starken Zunahme der Teilzeitbeschäftigung. Diese Beschäftigungsform ist bei erwerbstätigen Frauen mit Kindern zwischen 1995 und 2005 stark angestiegen (+ 15,5 Prozentpunkte) und liegt seitdem bei knapp drei Viertel der erwerbstätigen Mütter (2017: 73,2 %). Von den erwerbstätigen Frauen ohne Kinder gingen 2017 38,3 % einer Beschäftigung in Teilzeit nach. Hier zeigt sich über die Jahre ein stetiger Anstieg, der sich allerdings zwischen 2015 und 2017 nicht weiter fortgesetzt hat. Der Anteil der vollzeiterwerbstätigen Mütter lag 2017 bei 26,8 %. Im Zeitverlauf zeigt sich ein deutlicher Rückgang zwischen 1995 und 2005 (- 15,5 Prozentpunkte). Seitdem ist der Anteil vollzeiterwerbstätiger Mütter wieder leicht angestiegen (+ 2,0 Prozentpunkte zwischen 2005 und 2017). Erwerbstätige Mütter mit Migrationshintergrund arbeiteten 2017 im Vergleich zu Müttern ohne Migrationshintergrund seltener in Teilzeit (- 5,1 Prozentpunkte).

Definition:
Erwerbstätigkeit von Frauen mit und ohne minderjährigen Kindern, differenziert nach Arbeitszeittyp sowie nach Migrationshintergrund.

Bewertung und empirische Relevanz:
Das Ausmaß sowie die Kontinuität und Struktur der Erwerbsintegration von Frauen wirken sich unter anderem maßgeblich auf deren Alterssicherung aus. Eine nicht ausreichende Erwerbsintegration führt häufig dazu, dass eigenständige Anwartschaften im Alterssicherungssystem nicht in ausreichendem Maß erworben werden können und im Alter ein erhöhtes Armutsrisiko besteht.

Hinweise:
Die Daten beziehen sich auf Frauen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, Bevölkerung am Hauptwohnsitz. Bei diesem Indikator erfolgt keine Differenzierung nach Stellenumfang (siehe hierzu Indikator Erwerbstätigkeit von Müttern).

Datenquelle:
Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Erwerbstätigkeit Mütter

Erwerbstätigkeit von Müttern

Erwerbstätigkeit von Müttern in Paarfamilien und alleinerziehenden Müttern, differenziert nach Alter des jüngsten Kindes, Anzahl der Kinder, Arbeitszeittyp sowie nach Erwerbsumfang.

Abbildung C3.5 Erwerbstätigenquoten von Müttern* in Baden-Württemberg 2017 nach Alter des jüngsten Kindes


Die Angabe für alleinerziehende Mütter mit einem jüngsten Kind im Alter von unter 3 Jahren basiert auf kleinen Fallzahlen, daher ist dieser Zahlenwert unsicher.
*) Mütter, die in der Berichtswoche mindestens 1 Stunde gegen Bezahlung gearbeitet haben.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle C3.5 Erwerbstätigenquoten von Müttern in Baden-Württemberg 2017

wdt_ID nach Merkmal Alleinerziehende Mütter (in %) Mütter in Paarfamilien (in %)
1 Mütter insgesamt 65,8 59,5
2 Alter des jüngsten Kindes
3 unter 3 Jahre insgesamt (22,1) 29,6
4 ... unter 1 Jahr / (7,2)
5 ... 1 bis unter 2 Jahre / 36,6
6 ... 2 bis unter 3 Jahre / 51,5
7 3 bis unter 6 Jahre 66,2 63,1
8 6 bis unter 10 Jahre 70,3 69,7
9 10 bis unter 15 Jahre 74,4 75,8
10 15 bis unter 18 Jahre 76,1 74,3

*) Wegen geringer Fallzahlen werden alleinerziehende Mütter mit 3 und mehr Kindern zusammengefasst ausgewiesen.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
Der Anteil erwerbstätiger Frauen und insbesondere Mütter hat in den letzten 30 Jahren stetig zugenommen. 65,8 % der alleinerziehenden Mütter und 59,5 % der Mütter in Paarfamilien waren 2017 erwerbstätig. Durch die Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 hat die Erwerbstätigkeit von Müttern im ersten Lebensjahr des jüngsten Kindes deutlich abgenommen. Mit dem jüngsten Kind im Alter von 1 bis unter 2 Jahren ging 2017 allerdings wieder gut ein Drittel (36,6 %) der Mütter in Paarfamilien einer Erwerbstätigkeit nach. Im Vergleich zu 2012 ist dieser Wert angestiegen (+ 3,1 Prozentpunkte), was vermutlich auf die verbesserte Betreuungssituation für unter 3-Jährige zurückzuführen ist. Auch die Erwerbstätigkeit von Müttern in Paarfamilien mit dem jüngsten Kind im Alter von 2 bis unter 3 Jahren hat im Vergleich zu 2012 zugenommen (+ 5,4 Prozentpunkte). Mit dem jüngsten Kind im Grundschulalter waren im Jahr 2017 in Baden-Württemberg 70,3 % der alleinerziehenden Mütter und 69,7 % der Mütter in Paarfamilien erwerbstätig. Mit zunehmender Anzahl der Kinder sinkt die Erwerbstätigkeit von Müttern. Dennoch gingen 2017 mehr als die Hälfte der Mütter in Paarfamilien mit 3 Kindern einer Erwerbstätigkeit nach (53,2 %). Auch dieser Wert hat im Vergleich zu 2012 zugenommen (+ 5,0 Prozentpunkte). Alleinerziehende mit 3 und mehr Kindern waren 2017 hingegen seltener erwerbstätig als 2012 (51,1 % versus 56,6 %). Alleinerziehende Mütter gingen deutlich häufiger als Mütter in Paarfamilien einer Vollzeiterwerbstätigkeit nach (37,2 % versus 22,1 %). Wenn sie in Teilzeit beschäftigt waren, lag ihr Stundenumfang über dem von Müttern in Paarfamilien.

Definition:
Erwerbstätigkeit von Müttern in Paarfamilien und alleinerziehenden Müttern, differenziert nach Alter des jüngsten Kindes, Anzahl der Kinder, Arbeitszeittyp sowie nach Erwerbsumfang.

Bewertung und empirische Relevanz:
Mit diesem Indikator wird die Erwerbssituation von Müttern, die Kinder alleine erziehen, den Müttern gegenübergestellt, die Kinder in einer Partnerschaft erziehen.

Hinweise:
Die Daten beziehen sich auf Frauen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren mit minderjährigen Kindern, Bevölkerung am Hauptwohnsitz. Berücksichtigt werden aktiv erwerbstätige Frauen, die in der Berichtswoche mindestens 1 Stunde gegen Bezahlung gearbeitet haben sowie deren tatsächlich geleistete Arbeitszeit.

Datenquelle:
Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabellenarchiv:
2012


Tabelle C3.5 Erwerbstätigenquoten von Müttern in Baden-Württemberg 2012


wdt_ID nach Merkmal Alleinerziehende Mütter (in %) Mütter in Paarfamilien (in %)
1 Mütter insgesamt 67,6 60,4
2 Alter des jüngsten Kindes
3 unter 3 Jahre insgesamt (27,9) 28,3
4 … unter 1 Jahr / (8,0)
5 … 1 bis unter 2 Jahre / 33,5
6 … 2 bis unter 3 Jahre / 46,1
7 3 bis unter 6 Jahre 66,2 63,7
8 6 bis unter 10 Jahre 71,0 69,9
9 10 bis unter 15 Jahre 76,3 72,5
10 15 bis unter 18 Jahre 77,3 73,1

*) Wegen geringer Fallzahlen werden alleinerziehende Mütter mit 3 und mehr Kindern zusammengefasst ausgewiesen.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2016


Tabelle C3.5 Erwerbstätigenquoten von Müttern in Baden-Württemberg 2016


wdt_ID nach Merkmal Alleinerziehende Mütter (in %) Mütter in Paarfamilien (in %)
1 Mütter insgesamt 67,3 60,5
2 Alter des jüngsten Kindes
3 unter 3 Jahre insgesamt (28,7) 28,7
4 … unter 1 Jahr / (6,7)
5 … 1 bis unter 2 Jahre / 36,0
6 … 2 bis unter 3 Jahre / 48,0
7 3 bis unter 6 Jahre 65,3 65,0
8 6 bis unter 10 Jahre 75,1 73,3
9 10 bis unter 15 Jahre 76,4 75,4
10 15 bis unter 18 Jahre 77,5 74,9

*) Wegen geringer Fallzahlen werden alleinerziehende Mütter mit 3 und mehr Kindern zusammengefasst ausgewiesen.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Erwerbskonstellationen

Erwerbskonstellationen auf Paarebene

Dargestellt werden die Erwerbskonstellationen in Paarfamilien mit minderjährigen Kindern.

Abbildung C3.6 Erwerbskonstellationen in Paarfamilien* in Baden-Württemberg 2017


*) Ehepaare und gemischtgeschlechtliche Lebensgemeinschaften.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle C3.6 Erwerbskonstellationen in Paarfamilien* in Baden-Württemberg 2017

wdt_ID nach Merkmal Paarfamilien (in 1.000) Paarfamilien (in %)
1 Insgesamt 941,5 100
2 -
3 Vater Vollzeit / Mutter Teilzeit 488,2 51,9
4 Vater Teilzeit / Mutter Vollzeit 10,9 1,2
5 -
6 Vater alleinverdienend 216,6 23,0
7 Mutter alleinverdienend 24,4 2,6
8 -
10 Beide nicht erwerbstätig 28,9 3,1
11 -

*) Ehepaare und gemischtgeschlechtliche Lebensgemeinschaften.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
Bei mehr als zwei Drittel aller Paarfamilien (71,3 %) waren 2017 in Baden-Württemberg beide Elternteile erwerbstätig. Am häufigsten trat dabei die Variante des Vaters in Vollzeit und der Mutter in Teilzeit auf (51,9 %). Knapp ein Viertel der Väter bestritt die finanzielle Versorgung der Familie alleine (23,0 %). Dieser Anteil ist seit 2012 rückläufig (- 1,9 Prozentpunkte). In gut jeder sechsten Familie (16,1 %) waren 2017 beide Eltern in Vollzeit erwerbstätig.

Definition:
Dargestellt werden die Erwerbskonstellationen in Paarfamilien mit minderjährigen Kindern.

Bewertung und empirische Relevanz:
Die Erwerbskonstellation auf Paarebene gibt Hinweise, wie sich Eltern die Aufgaben in Familie und Beruf aufteilen. Sie ist damit ein Indikator für die partnerschaftliche Arbeitsteilung in Familien.

Datenquelle:
Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabellenarchiv:
2012


Tabelle C3.6 Erwerbskonstellationen in Paarfamilien* in Baden-Württemberg 2012


wdt_ID nach Merkmal Paarfamilien (in 1.000) Paarfamilien (in %)
1 Insgesamt 927,7 100,0
2 -
3 Vater Vollzeit / Mutter Teilzeit 485,3 52,3
4 Vater Teilzeit / Mutter Vollzeit (8,6) (0,9)
5 -
6 Vater alleinverdienend 231,4 24,9
7 Mutter alleinverdienend 22,8 2,5
8 -
9 Beide nicht erwerbstätig 22,7 2,4
10 -

*) Ehepaare und gemischtgeschlechtliche Lebensgemeinschaften.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2016


Tabelle C3.6 Erwerbskonstellationen in Paarfamilien* in Baden-Württemberg 2016


wdt_ID nach Merkmal Paarfamilien (in 1.000) Paarfamilien (in %)
1 Insgesamt 919,8 100
2 -
3 Vater Vollzeit / Mutter Teilzeit 485,5 52,8
4 Vater Teilzeit / Mutter Vollzeit (9,7) (1,1)
5 -
6 Vater alleinverdienend 211,6 23,0
7 Mutter alleinverdienend 24,2 2,6
8 -
10 Beide nicht erwerbstätig 22,4 2,4
11 -

*) Ehepaare und gemischtgeschlechtliche Lebensgemeinschaften.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Elterngeldbezug

Elterngeldbezug

Beziehende von Elterngeld, differenziert nach Geschlecht, Bezugsdauer und Höhe des Auszahlbetrags.

Abbildung C3.7 Beziehende von Elterngeld in Baden-Württemberg 2017 nach voraussichtlicher Bezugsdauer


Datenquelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle C3.7 Elterngeldbezug in Baden-Württemberg 2017

wdt_ID nach Merkmal Insgesamt Männer Frauen
1 Beziehende Insgesamt (Anzahl) 240.290 60.732 179.558
2
3 ohne Elterngeld Plus (in %) 78,8 90,3 74,9
4 mit Elterngeld Plus* (in %) ... 21,2 9,7 25,1
5 ... davon mit Partnerschaftsbonus** (in %) 6,9 28,5 4,1
7 -
9 mit Erwerbseinkommen vor der Geburt*** (in %) 78,4 95,3 72,7
10 ohne Erwerbseinkommen vor der Geburt*** (in %) 21,6 4,7 27,3
11 -
12 voraussichtliche Bezugsdauer (in %)

*) Hierunter werden auch Beziehende gezählt, die nicht über den gesamten Bezugszeitraum, sondern nur zeitweise Elterngeld Plus beziehen. Die Inanspruchnahme von Elterngeld Plus muss nicht in den aktuellen Berichtszeitraum fallen.
**) Hierunter werden alle Beziehenden gezählt, die im Rahmen ihres Bezuges die Inanspruchnahme von Partnerschafts-Bonusmonten vorgesehen haben. Die Inanspruchnahme von Partnerschafts-Bonus muss nicht in den aktuellen Berichtszeitraum fallen.
***) Für die Elterngeldberechnung relevantes Erwerbseinkommen.
****) Die meisten Väter entscheiden sich für eine eher kurze Bezugsdauer. Dadurch, dass alle Elterngeldbezüge im Laufe eines Kalenderjahres – unabhängig von ihrer Bezugsdauer – in das Jahresergebnis gleichermaßen einfließen, erhalten insbesondere die Eigenschaften der Väter mehr Gewicht. Die im Schnitt höheren Einkommen der Väter ziehen auch höhere monatliche Elterngeldansprüche nach sich. Die deutlich kürzeren Bezugsdauern der Väter führen – trotz in der Regel höherer monatlicher Ansprüche – zu einer durchschnittlich geringeren Elterngeld-Gesamtsumme.
Datenquelle: Elterngeldstatistik, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
Das Elterngeld gehört zu den Familienleistungen, die von der Bevölkerung am meisten geschätzt werden. Es sichert die wirtschaftliche Existenz der Familien und hilft den Eltern, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Drei Viertel aller Elterngeldbeziehenden waren im Jahr 2017 Frauen. Über 70 % von ihnen entschieden sich für eine voraussichtliche Bezugsdauer von 10 bis 12 Monaten. Die meisten Väter entschieden sich für eine eher kurze Bezugsdauer. 78,7 % bezogen Elterngeld für einen Zeitraum von bis zu 2 Monaten.
Die Höhe des durchschnittlichen monatlichen Auszahlbetrags im Jahr 2017 betrug bei Frauen 614 € und bei Männern 1.329 €. Wesentliche Ursache ist das höhere Vorgeburtseinkommen vieler Väter, das der Elterngeldberechnung zu Grunde liegt.

Definition:
Beziehende von Elterngeld, differenziert nach Geschlecht, Bezugsdauer und Höhe des Auszahlbetrags.

Bewertung und empirische Relevanz:
Das Elterngeld soll fehlendes Einkommen ausgleichen, wenn Eltern ihr Kind nach der Geburt betreuen. Eltern, die sich Erwerbs- und Familienarbeit partnerschaftlich teilen möchten, werden zusätzlich durch das Elterngeld Plus sowie dem Partnerschaftsbonus unterstützt.

Hinweise:
Für Eltern, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren wurden, besteht die Möglichkeit, zwischen dem Bezug von Basiselterngeld (bisheriges Elterngeld) und dem Bezug von Elterngeld Plus sowie dem Partnerschaftsbonus zu wählen oder zu kombinieren.

Datenquelle:
Elterngeldstatistik, eigene Darstellung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.