relative Wohlstandsposition
Die relativen Wohlstandspositionen veranschaulichen Abweichungen der jeweiligen Medianeinkommen vom mittleren Einkommen aller Haushalte. Dabei wird das gewichtete Pro-Kopf-Einkommen aller Haushalte gleich 100 % gesetzt.
Die relativen Wohlstandspositionen veranschaulichen Abweichungen der jeweiligen Medianeinkommen vom mittleren Einkommen aller Haushalte. Dabei wird das gewichtete Pro-Kopf-Einkommen aller Haushalte gleich 100 % gesetzt.
Relative Zertifikatsarmut: Personen, die weder über eine abgeschlossene Berufsausbildung noch über eine Fachhochschulreife/Abitur verfügen (kein Abschluss der Sekundarstufe II, maximal ISCED 2).
Indikator für die 18- bis unter 25-Jährigen: Frühe Schulabgehende (die sich weder in schulischer noch beruflicher Ausbildung oder einer Weiterbildung befinden).
Indikator für die 25- bis unter 65-Jährigen: Personen mit niedrigem Bildungsstand (unabhängig davon, ob sich die Personen (noch) in Aus- oder Weiterbildung befinden).
Wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder erhoben. Die Scheidungsstatistik ist eine Vollerhebung mit Auskunftspflicht und wird seit 1950 jährlich berichtet.. Die Angaben werden in den Geschäftsstellen der Familiengerichte aufgrund der Gerichtsakten gemacht.
Abgänger_innen aus Werkreal-/Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Schulen besonderer Art, Freien Waldorfschulen und Sonderschulen. Ohne Schulen des 2. Bildungswegs.
Der SchuldnerAtlas Deutschland der Wirtschaftsauskunftei Creditreform weist jährlich die Zahl der Privatpersonen aus, die mit mindestens einem Negativmerkmal behaftet sind. Analysiert wird unter anderem die Entwicklung der Verbraucherüberschuldung der letzten Jahre anhand von Überschuldungsmerkmalen. Daneben wird auch der Anteil überschuldeter Menschen an der Gesamtbevölkerung (Schuldnerquote) abgebildet.
Die Schuldnerquote weist den Anteil der Personen mit mindestens einem so genannten Negativmerkmal an der Gesamtbevölkerung ab 18 Jahren aus. Die Negativmerkmale setzen sich zusammen aus aktuell vorliegenden juristischen Sachverhalten (Daten aus den amtlichen Schuldnerverzeichnissen früher: Haftanordnung und Eidesstattliche Versicherung und Privatinsolvenzen), unstrittigen Inkasso-Fällen der Creditreform gegenüber Privatpersonen und nachhaltigen Zahlungsstörungen.
Vorschulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Das Angebot richtet sich an Kinder mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Kinder ab 3 Jahren bzw. an Kinder mit körperlichen Behinderungen ab 2 Jahren, bei denen ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde. Ziel der Einrichtungen ist es, die Kinder bedarfsgerecht zur fördern und ggf. auf den Besuch regulärer Kindertagesbetreuungsangebote oder einer Schule vorzubereiten.
Wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder erhoben. Erfasst werden Daten zu den Schulkindergärten, Grundschulförderklassen, sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren, allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie zu Schulabgehenden und Übergängen. Der jährliche Stichtag der Erhebung ist im Oktober.
Zahl der Menschen mit Schwerbehinderung je 100 Einwohner zum Jahresende des jeweiligen Jahres. Im Portal wird die Schwerbehindertenquote anhand unterschiedlicher Datenquellen berechnet: Schwerbehindertenstatistik (Modul Inklusion) und Mikrozensus (Module Inklusion, Armut und Reichtum). Es kann daher zu Abweichungen kommen.
Der Grad einer Behinderung (GdB) wird in Zehnergraden von 20 bis 100 als Ausmaß der Funktionseinschränkung gemessen. Um eine Schwerbehinderung handelt es sich, wenn ein Grad der Behinderung von mindestens 50 beantragt und zuerkannt wurde.
