Kinder, Jugendliche und ältere Menschen

Kinder

Kinder- und Jugendpolitik ist ein zentrales Handlungsfeld der Landesregierung. Sie schafft die Grundlage für ein sicheres und möglichst geborgenes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in allen Lebensbereichen.

Ältere Menschen bringen einerseits Wissen, Erfahrung und Engagement in die Gesellschaft ein. Dieses Potenzial zu nutzen und in die Praxis umzusetzen, ist gemeinsame Aufgabe Aller. Mit zunehmendem Alter haben andererseits immer mehr ältere Menschen einen Pflege- und Unterstützungsbedarf.

Eine aktuelle Datenlage ist wichtig, um diese Anliegen und Aufgaben umzusetzen. In diesem Modul werden daher zentrale Kennzahlen zu den Bereichen Kinder und Jugendliche und ältere Menschen bereitgestellt.

Kinder und Jugendliche nach Familienformen

Kinder und Jugendliche nach Familienformen

Der Indikator zeigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg nach unterschiedlichen Familienformen.

Abbildung D1.1 Kinder in Familienformen in Baden-Württemberg 2017


Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg  im Statistischen Landesamt.

Tabelle D1.1 Zahl der Kinder nach Familienformen in Baden-Württemberg 2017

wdt_ID nach Merkmal Kinder in allen Lebensformen (in 1.000 Personen) Kinder bei Ehepaaren (in 1.000 Personen) Kinder bei nicht ehelichen Paaren (in 1.000 Personen) Kinder bei Alleinerziehenden insgesamt (in 1.000 Personen) Darunter: Kinder bei alleinerziehenden Frauen (in 1.000 Personen)
1 Kinder insgesamt 1.861,9 1.494,5 119,2 248,2 221,4
2 -
3 nach Altersgruppen
4 unter 3 Jahre 306,3 247,5 37,5 21,3 20,6
5 3 bis unter 6 Jahre 289,5 242,5 18,2 28,8 27,1
6 6 bis unter 15 Jahre 922,6 741,9 45,3 135,4 121,1
7 15 bis unter 18 Jahre 343,4 262,6 18,1 62,7 52,7
8 -
9 nach Migrations-hintergrund*
10 ohne MH 1.040,7 811,4 77,0 152,3 134,4

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


wdt_ID nach Merkmal Kinder in allen Lebensformen (in %) Kinder bei Ehepaaren (in %) Kinder bei nicht ehelichen Paaren (in %) Kinder bei Alleinerziehenden insgesamt (in %) Darunter: Kinder bei alleinerziehenden Frauen (in %)
1 Kinder insgesamt 100 80,3 6,4 13,3 89,2
2 -
3 nach Altersgruppen
4 unter 3 Jahre 100 80,8 12,3 7,0 96,4
5 3 bis unter 6 Jahre 100 83,8 6,3 9,9 94,0
6 6 bis unter 15 Jahre 100 80,4 4,9 14,7 89,5
7 15 bis unter 18 Jahre 100 76,5 5,3 18,3 84,0
8 -
9 nach Migrations-hintergrund*
10 ohne MH 100 78,0 7,4 14,6 88,2

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Einordnung der Ergebnisse:
Die überwiegende Zahl der minderjährigen Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg lebte im Jahr 2017 bei verheirateten Eltern (80,3 %). Dazu zählten nicht nur die leiblichen Elternpaare, sondern auch Elternpaare mit einem leiblichen und einem angeheirateten Elternteil.
13,3 % der Kinder wuchsen bei einem Elternteil auf – vornehmlich der Mutter – und 6,4 % bei einem nicht ehelichen Paar. Kinder unter 3 Jahren lebten vergleichsweise häufig in dieser Familienform, wobei nicht auszuschließen ist, dass deren Eltern noch zu einem späteren Zeitpunkt heiraten. Mit zunehmendem Alter der Kinder nahm der Anteil der Kinder, die bei Elternpaaren lebten, ab und der von Kindern in Einelternfamilien zu. Während 7,0 % der unter 3-Jährigen bei Alleinerziehenden lebten, traf dies auf 18,3 % der 15- bis unter 18-Jährigen zu. Mit zunehmendem Alter sind also immer mehr Kinder von der Trennung und Scheidung ihrer Eltern betroffen.
Kinder mit Migrationshintergrund lebten häufiger in einer Familie mit verheirateten Eltern als Kinder ohne Migrationshintergrund (83,2 % zu 78,0 %).

Definition:
Der Indikator zeigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg nach unterschiedlichen Familienformen.

Bewertung und empirische Relevanz:
Der Indikator verdeutlicht, in welchen Familienformen Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg aufwachsen. Die zunehmende Vielfalt an Lebensformen ist ein Indikator für den gesellschaftlichen Wandel.

Hinweise:
Ledige Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Datenquelle:
Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabellenarchiv:
2012


Tabelle D1.1 Zahl der Kinder nach Familienformen in Baden-Württemberg 2012


wdt_ID nach Merkmal Kinder in allen Lebensformen (in 1.000 Personen) Kinder bei Ehepaaren (in 1.000 Personen) Kinder bei nicht ehelichen Paaren (in 1.000 Personen) Kinder bei Alleinerziehenden insgesamt (in 1.000 Personen) Darunter: Kinder bei alleinerziehenden Frauen (in 1.000 Personen)
1 Kinder insgesamt 1.815,2 1.464,8 96,1 254,4 230,3
2 -
3 nach Altersgruppen
4 unter 3 Jahren 256,7 207,6 26,8 22,4 21,9
5 3 bis unter 6 Jahren 277,8 229,6 18,4 29,8 28,8
6 6 bis unter 15 Jahren 919,0 743,5 37,5 137,9 125,6
7 15 bis unter 18 Jahren 361,8 284,1 13,3 64,4 54,0
8 -
9 nach Migrations-hintergrund*
10 ohne MH 1.109,4 866,8 67,8 174,8 155,8

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

wdt_ID nach Merkmal Kinder in allen Lebensformen (in %) Kinder bei Ehepaaren (in %) Kinder bei nicht ehelichen Paaren (in %) Kinder bei Alleinerziehenden insgesamt (in %) Darunter: Kinder bei alleinerziehenden Frauen (in %)
1 Kinder insgesamt 100 80,7 5,3 14,0 90,5
2 -
3 nach Altersgruppen
4 unter 3 Jahren 100 80,8 10,5 8,7 98,1
5 3 bis unter 6 Jahren 100 82,7 6,6 10,7 96,7
6 6 bis unter 15 Jahren 100 80,9 4,1 15,0 91,1
7 15 bis unter 18 Jahren 100 78,5 3,7 17,8 83,8
8 -
9 nach Migrations-hintergrund*
10 ohne MH 100 78,1 6,1 15,8 89,1

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2016


Tabelle D1.1 Zahl der Kinder nach Familienformen in Baden-Württemberg 2016


wdt_ID nach Merkmal Kinder in allen Lebensformen (in 1.000 Personen) Kinder bei Ehepaaren (in 1.000 Personen) Kinder bei nicht ehelichen Paaren (in 1.000 Personen) Kinder bei Alleinerziehenden insgesamt (in 1.000 Personen) Darunter: Kinder bei alleinerziehenden Frauen (in 1.000 Personen)
1 Kinder insgesamt 1.839,6 1.463,0 110,3 266,3 242,6
2 -
3 nach Altersgruppen
4 unter 3 Jahre 300,0 238,1 34,4 27,5 26,7
5 3 bis unter 6 Jahre 281,8 231,3 16,9 33,6 31,7
6 6 bis unter 15 Jahre 916,2 730,1 44,7 141,4 129,7
7 15 bis unter 18 Jahre 341,6 263,5 14,3 63,8 54,5
8 -
9 nach Migrations-hintergrund*
10 ohne MH 1.051,0 811,5 68,8 170,7 153,2

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

wdt_ID nach Merkmal Kinder in allen Lebensformen (in %) Kinder bei Ehepaaren (in %) Kinder bei nicht ehelichen Paaren (in %) Kinder bei Alleinerziehenden insgesamt (in %) Darunter: Kinder bei alleinerziehenden Frauen (in %)
1 Kinder insgesamt 100 79,5 6,0 14,5 91,1
2 -
3 nach Altersgruppen
4 unter 3 Jahre 100 79,4 11,5 9,2 97,2
5 3 bis unter 6 Jahre 100 82,1 6,0 11,9 94,2
6 6 bis unter 15 Jahre 100 79,7 4,9 15,4 91,8
7 15 bis unter 18 Jahre 100 77,1 4,2 18,7 85,4
8 -
9 nach Migrations-hintergrund*
10 ohne MH 100 77,2 6,5 16,2 89,8

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Anzahl der Geschwister

Anzahl der Geschwister

Der Indikator zeigt Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg in unterschiedlichen Familienformen nach Anzahl der Geschwister.

Abbildung D1.2 Kinder in Baden-Württemberg 2017 nach Anzahl der Geschwister


*) Dazu zählen gemischtgeschlechtliche sowie ein sehr geringer Anteil gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle D1.2 Kinder und Anzahl der Geschwister in Baden-Württemberg 2017

wdt_ID Nach Merkmal Kinder in allen Lebensformen (in %) Kinder bei Ehepaaren (in %) Kinder bei nicht ehelichen Paaren* (in %) Kinder bei Alleinerziehenden (in %)
1 Kinder insgesamt 100 80,3 6,4 13,3
2 -
3 nach Zahl der Geschwister 100 100 100 100
4 keine Geschwister 28,9 24,9 47,1 43,8
5 mit 1 Geschwister 46,7 48,8 38,4 38,4
6 mit 2 Geschwistern 18,0 19,7 9,1 12,0
7 mit 3 und mehr Geschwistern 6,4 6,6 (5,5) 5,7
8 -
9 ohne Migrationshintergrund** 100 100 100 100
10 keine Geschwister 29,7 25,1 47,9 45,2

*) Dazu zählen gemischtgeschlechtliche sowie ein sehr geringer Anteil gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften.
**) Siehe Definition Migrationshintergrund.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
71,1 % aller Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg wuchsen 2017 mit einem Geschwisterkind auf, bei 28,9 % lebten keine Geschwister im Haushalt. Zu beachten ist, dass diese Zahlen eine Momentaufnahme zum jeweiligen Berichtsjahr abbilden. Im Vergleich zum Jahr 2012 ging der Anteil der Kinder und Jugendlichen ohne Geschwister im Haushalt etwas zurück. Kinder und Jugendliche ohne Geschwister wuchsen häufiger bei einem alleinerziehenden Elternteil oder bei einem nicht ehelichen Paar auf als bei Ehepaaren. Kinder und Jugendliche in kinderreichen Familien – d. h. mit mindestens zwei Geschwistern – lebten jedoch häufiger bei verheirateten Eltern. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund lebten häufiger in einer kinderreichen Familie als Kinder und Jugendliche ohne Migrationshintergrund.

Definition:
Der Indikator zeigt Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg in unterschiedlichen Familienformen nach Anzahl der Geschwister.

Bewertung und empirische Relevanz:
Kinder und Jugendliche wachsen in einem Netzwerk von sozialen Beziehungen auf, in dem Geschwisterbeziehungen eine besondere Bedeutung zukommt. Geschwisterbeziehungen beeinflussen die soziale, emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern.

Hinweise:
Ledige Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Datenquelle:
Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabellenarchiv:
2012


Tabelle D1.2 Kinder und Anzahl der Geschwister in Baden-Württemberg 2012


wdt_ID nach Merkmal Kinder in allen Lebensformen (in %) Kinder bei Ehepaaren (in %) Kinder bei nicht ehelichen Paaren* (in %) Kinder bei Alleinerziehenden (in %)
1 Kinder insgesamt 100,0 80,7 5,3 14,0
2 -
3 nach Zahl der Geschwister 100 100 100 100
4 keine Geschwister 30,4 26,4 48,6 46,7
5 mit 1 Geschwister 47,5 49,7 36,3 39,0
6 mit 2 Geschwistern 16,9 18,2 13,5 10,7
7 mit 3 und mehr Geschwistern 5,2 5,7 / (3,6)
8 -
9 ohne Migrationshintergrund** 100 100 100 100
10 keine Geschwister 31,3 26,7 49,2 46,8

*) Dazu zählen gemischtgeschlechtliche sowie ein sehr geringer Anteil gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften.
**) Siehe Definition Migrationshintergrund.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2016


Tabelle D1.2 Kinder und Anzahl der Geschwister in Baden-Württemberg 2016


wdt_ID Nach Merkmal Kinder in allen Lebensformen (in %) Kinder bei Ehepaaren (in %) Kinder bei nicht ehelichen Paaren* (in %) Kinder bei Alleinerziehenden (in %)
1 Kinder insgesamt 100,0 79,5 6,0 14,5
2 -
3 nach Zahl der Geschwister 100 100 100 100
4 keine Geschwister 28,9 25,1 41,8 44,4
5 mit 1 Geschwister 47,6 49,6 42,1 38,6
6 mit 2 Geschwistern 17,7 19,3 12,4 11,5
7 mit 3 und mehr Geschwistern 5,7 6,0 / 5,4
8 -
9 ohne Migrationshintergrund** 100 100 100 100
10 keine Geschwister 29,6 25,3 44,7 44,8

*) Dazu zählen gemischtgeschlechtliche sowie ein sehr geringer Anteil gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften.
**) Siehe Definition Migrationshintergrund.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Erwerbstätigkeit der Eltern

Erwerbstätigkeit der Eltern

Der Indikator zeigt Erwerbstätigkeit von Eltern aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen.

Abbildung D1.3 Kinder unter 3 Jahren in Baden-Württemberg 2017 nach Erwerbstätigkeit der Mutter


Die Angabe für Kinder unter 3 Jahren mit Müttern, die in Teilzeit mit mindestens 30 Stunden pro Woche beschäftigt sind, basiert auf kleinen Fallzahlen, daher ist dieser Zahlenwert unsicher.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle D1.3 Kinder nach Erwerbstätigkeit der Eltern in Baden-Württemberg 2017

wdt_ID nach Merkmal Kinder unter 3 Jahren (in %) Kinder von 3 bis unter 6 Jahren (in %) Kinder von 6 bis unter 10 Jahren (in %) Kinder von 10 bis unter 15 Jahren (in %) Kinder von 15 bis unter 18 Jahren (in %) ohne MH* (in %) mit MH* (in %)
1 Vater 100 100 100 100 100 100 100
2 Erwerbstätig 93,7 93,3 93,9 94,1 94,2 97,6 89,3
3 Vollzeit erwerbstätig 94,3 94,7 95,0 95,6 95,7 95,5 94,7
4 Teilzeit erwerbstätig 5,7 5,3 5,0 4,4 4,3 4,5 5,3
5
6 Erwerbslos (2,6) (2,4) (2,5) (2,2) / (0,6) 4,2
7 Nichterwerbsperson 3,8 4,4 3,6 3,7 4,1 1,8 6,4
8 -
9 Mutter 100 100 100 100 100 100 100
10 Erwerbstätig 53,4 64,5 72,1 80,3 81,3 80,3 60,4

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
– = Keine Angabe.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
Bei über der Hälfte (53,4 %) der unter 3-Jährigen in Baden-Württemberg ging die Mutter 2017 einer Erwerbstätigkeit nach. Bei 28,0 % der Kinder unter 3 Jahren waren die Mütter in der Berichtswoche aktiv erwerbstätig. Bei 79,7 % dieser Kinder ging die Mutter einer Teilzeitbeschäftigung nach. Dabei wurde ein Beschäftigungsumfang von unter 20 Wochenstunden (44,7 %) fast genauso häufig angegeben wie ein Beschäftigungsumfang von 20 bis unter 30 Wochenstunden (44,5 %). Mit zunehmendem Alter der Kinder nahm die Erwerbstätigkeit der Mütter zu, wenngleich in allen Altersgruppen der überwiegende Teil der Mütter in Teilzeit beschäftigt war. Der Anteil der Kinder, deren Mutter einer Vollzeitbeschäftigung nachging, lag zwischen 17,0 % (bei Kindern im Alter von 6 bis unter 10 Jahren) und 24,9 % (bei Jugendlichen im Alter von 15 bis unter 18 Jahren). Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund hatten häufiger eine in Vollzeit erwerbstätige Mutter als jene ohne Migrationshintergrund (26,2 % versus 20,0 %).
Der Anteil der Kinder mit einem erwerbstätigen Vater war in allen Altersgruppen nahezu gleich. Nur wenige Kinder hatten einen in Teilzeit erwerbstätigen Vater. Ihr Anteil bewegte sich zwischen 5,7 % bei unter 3-Jährigen und 4,3 % bei Jugendlichen im Alter von 15 bis unter 18 Jahren. Im Vergleich zu 2016 ist der Anteil der unter 3-jährigen mit einem in Teilzeit erwerbstätigen Vater leicht angestiegen (+ 1,3 Prozentpunkte). Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund hatten seltener erwerbstätige Eltern als solche ohne Migrationshintergrund.

Definition:
Der Indikator zeigt Erwerbstätigkeit von Eltern aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen.

Bewertung und empirische Relevanz:
Ob und in welchem Umfang Mütter heute erwerbstätig sind, hängt vom Alter und der Anzahl der Kinder und Jugendlichen ab. Dieser Indikator spiegelt die Erwerbsbeteiligung und den Erwerbsumfang von Müttern und Vätern aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen wider – untergliedert nach Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen.

Hinweise:
Die Daten beziehen sich auf ledige Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Paarfamilien. Bei Kindern unter 3 Jahren werden zusätzlich die aktiv erwerbstätigen Mütter ausgewiesen, das heißt, die Mütter sind erwerbstätig und haben in der Berichtswoche gearbeitet. Bei dieser Altersgruppe wird diese Unterscheidung notwendig, da zahlreiche Mütter mit Kindern unter 3 Jahren wegen vorübergehender Beurlaubung z. B. wegen Elternzeit in der Berichtswoche nicht gearbeitet haben. Bei älteren Kindern wird auf diese Unterscheidung verzichtet, da eine vorübergehende Beurlaubung auch aus anderen Gründen möglich ist.

Datenquelle:
Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabellenarchiv:
2012


Tabelle D1.3 Kinder nach Erwerbstätigkeit der Eltern in Baden-Württemberg 2012


wdt_ID nach Merkmal Kinder unter 3 Jahren (in %) Kinder von 3 bis unter 6 Jahren (in %) Kinder von 6 bis unter 10 Jahren (in %) Kinder von 10 bis unter 15 Jahren (in %) Kinder von 15 bis unter 18 Jahren (in %) ohne MH* (in %) mit MH* (in %)
1 Vater 100 100 100 100 100 100 100
2 Erwerbstätig 95,1 95,3 95,3 95,1 94,3 97,2 91,7
3 Vollzeit Erwerbstätig 96,3 95,3 95,9 96,0 96,7 96,5 95,3
4 Teilzeit Erwerbstätig (3,7) 4,7 4,1 4,0 (3,3) 3,5 4,7
5
6 Erwerbslos (2,4) (2,5) (2,1) (1,8) / (0,6) 4,1
7 Nichterwerbs-person (2,5) (2,3) (2,7) 3,1 4,1 2,1 4,2
8 -
9 Mutter 100 100 100 100 100 100 100
10 Erwerbstätig 49,3 64,2 69,6 77,5 80,2 77,0 59,5

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
– = Keine Angabe.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2016


Tabelle D1.3 Kinder nach Erwerbstätigkeit der Eltern in Baden-Württemberg 2016


wdt_ID nach Merkmal Kinder unter 3 Jahren (in %) Kinder von 3 bis unter 6 Jahren (in %) Kinder von 6 bis unter 10 Jahren (in %) Kinder von 10 bis unter 15 Jahren (in %) Kinder von 15 bis unter 18 Jahren (in %) ohne MH* (in %) mit MH* (in %)
1 Vater 100 100 100 100 100 100 100
2 Erwerbstätig 94,8 94,8 94,1 94,4 94,1 97,5 90,5
3 Vollzeit erwerbstätig 95,6 94,7 94,8 95,5 96,4 95,8 94,8
4 Teilzeit erwerbstätig 4,4 5,3 5,2 4,5 (3,6) 4,2 5,2
5
6 Erwerbslos (2,3) (2,1) (1,9) (1,8) / (0,9) 3,3
7 Nichterwerbsperson (2,9) (3,1) 4,0 3,8 4,2 1,6 6,2
8 -
9 Mutter 100 100 100 100 100 100 100
10 Erwerbstätig 54,5 65,1 74,0 79,9 81,7 80,6 61,5

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
– = Keine Angabe.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Armutsgefährdungsquoten unter 18-Jähriger

Armutsgefährdungsquoten unter 18-Jähriger

Der Indikator gibt die Armutsgefährdung von Kindern und Jugendlichen wieder.

Abbildung D1.4.1 Armutsgefährdungsquoten* unter 18-Jähriger im Zeitverlauf


*) Siehe Definition Armutsgefährdung, für die Berechnung wurde der Landesmedian verwendet.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle D1.4.1 Armutsgefährdungsquoten* unter 18-Jähriger im Zeitverlauf

wdt_ID Jahr Bevölkerungsanteil: Baden-Württemberg (in %) Bevölkerungsanteil: Deutschland (in %)
1 2007 16,2 18,4
2 2008 16,2 18,4
3 2009 17,4 18,7
4 2010 17,3 18,2
5 2011 17,8 18,7
6 2012 17,7 18,7
7 2013 17,0 19,2
8 2014 17,2 19,0
9 2015 17,9 19,7
10 2016 19,4 20,2
11 2017 19,1 20,4

*) Siehe Definition Armutsgefährdung, für die Berechnung wurde der Landesmedian verwendet.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Abbildung D1.4.2 Armutsgefährdungsquoten* unter 18-Jähriger in Baden-Württemberg 2017 nach Migrationshintergrund**


*) Siehe Definition Armutsgefährdung, für die Berechnung wurde der Landesmedian verwendet.
**) Siehe Definition Migrationshintergrund.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle D1.4.2 Armutsgefährdungsquoten* unter 18-Jähriger in Baden-Württemberg 2017

wdt_ID Nach Merkmal Bevölkerungsanteil (in %)
1 Insgesamt 19,1
2 zum Vergleich: Deutschland 20,4
3 -
4 nach Geschlecht
5 männlich 19,4
6 weiblich 18,8
7 -
8 nach Migrationshintergrund**
9 ohne MH 10,1
10 mit MH 30,4

*) Siehe Definition Armutsgefährdung, für die Berechnung für Baden-Württemberg wurde der Landesmedian verwendet.
**) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
***) Siehe Definition Haushaltstyp.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
Die Armutsgefährdungsquote von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren lag in Baden-Württemberg 2017 bei 19,1 %. Damit tragen sie nach den 18- bis unter 25-Jährigen das zweithöchste Armutsrisiko unter den Altersgruppen (vgl. Indikator Armutsgefährdungsquoten in Baden-Württemberg). Seit 2007 ist die Armutsgefährdungsquote von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren gestiegen. Im Vergleich zu 2007 lag sie 2017 um 2,9 Prozentpunkte höher. Zwischen 2015 und 2016 gab es den größten Anstieg um 1,5 Prozentpunkte. Allerdings sind die Zahlen des Mikrozensus für das Jahr 2016 durch die Umstellung auf eine neue Stichprobe sowie durch Sondereffekte im Kontext der Bevölkerungsentwicklung in ihrer Vergleichbarkeit mit den Vorjahren eingeschränkt.
Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund waren im Jahr 2017 in Baden-Württemberg mit 30,4 % dreimal häufiger armutsgefährdet als jene ohne Migrationshintergrund (10,1 %).
Kinder und Jugendliche tragen je nach Haushaltstyp, in dem sie leben, ein unterschiedlich hohes Armutsrisiko. Kinder bzw. Jugendliche von Alleinerziehenden trugen 2017 (und auch 2012) das höchste Armutsrisiko (38,9 % bei 1 Kind). Dieses nahm außerdem mit jedem Geschwisterkind deutlich zu (43,2 % bei 2 Kindern und 58,2 % bei 3 oder mehr Kindern). Auch Kinder in Mehrkindfamilien (mindestens 3 Kinder) mit 2 Erwachsenen hatten 2017 eine vergleichsweise hohe Armutsgefährdungsquote von 27,5 %. Kinder in Haushalten mit 2 Erwachsenen und 1 oder 2 Kindern wiesen hingegen eine unterdurchschnittliche Armutsgefährdungsquote von 9,5 % (bei 1 Kind) bzw. 10,5 % (bei 2 Kindern) auf.

Definition:
Der Indikator gibt die Armutsgefährdung von Kindern und Jugendlichen wieder.

Bewertung und empirische Relevanz:
Monetäre Armutsgefährdung ist ein wesentliches Risiko für die Teilhabe- und Verwirklichungschancen von Kindern und Jugendlichen und weist darüber hinaus häufig Zusammenhänge mit weiteren Armutsrisiken auf, wie etwa Bildungsarmut.

Weitere Differenzierungsmerkmale:
In anderen Themenfeldern des Gesellschaftsmonitorings Baden-Württemberg finden Sie ergänzend folgende Differenzierungen zur Armutsgefährdung:

Hinweis:
Für die Berechnung werden das bedarfsgewichtete Äquivalenzeinkommen und der Landesmedian herangezogen.
Als ein alternatives Messkonzept für montetäre Armutsgefährdung gilt das Aufwachsen in SGB II-Bedarfsgemeinschaften. Vergleiche hierzu Indikator Quote unter 18-Jähriger in SGB II Bedarfsgemeinschaften im Modul Armut und Reichtum.

Datenquelle:
Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabellenarchiv:
2012


Tabelle D1.4.2 Armutsgefährdungsquoten* unter 18-Jähriger in Baden-Württemberg 2012


wdt_ID nach Merkmal Bevölkerungsanteil (in %)
1 Insgesamt 17,7
2 zum Vergleich: Deutschland 18,7
3 -
4 nach Geschlecht
5 männlich 17,7
6 weiblich 17,6
7 -
8 nach Migrationshintergrund**
9 ohne MH 11,0
10 mit MH 28,4

*) Siehe Definition Armutsgefährdung, für die Berechnung für Baden-Württemberg wurde der Landesmedian verwendet.
**) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
***) Siehe Definition Haushaltstyp.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2016


Tabelle D1.4.2 Armutsgefährdungsquoten* unter 18-Jähriger in Baden-Württemberg 2016


wdt_ID Nach Merkmal Bevölkerungsanteil (in %)
1 Insgesamt 19,4
2 zum Vergleich: Deutschland 20,2
3 -
4 nach Geschlecht
5 männlich 19,6
6 weiblich 19,3
7 -
8 nach Migrationshintergrund**
9 ohne MH 11,1
10 mit MH 30,4

*) Siehe Definition Armutsgefährdung, für die Berechnung für Baden-Württemberg wurde der Landesmedian verwendet.
**) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
***) Siehe Definition Haushaltstyp.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Kinder in Kindertageseinrichtungen

Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege

Der Indikator zeigt die Zahl und Quote der Kinder in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege.

Abbildung D1.5.1 Besuchsquote unter 3-jähriger Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Baden-Württemberg im Zeitverlauf


Datenquelle: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Tabelle D1.5.1 Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Baden-Württemberg im Zeitverlauf nach Besuchsquoten

wdt_ID Jahr Kindertageseinrichtungen: Besuchsquote* 0- bis unter 3-Jähriger (in %) Kindertageseinrichtungen: Besuchsquote* 3- bis unter 6-Jähriger (in %) Kindertagespflege: Besuchsquote** 0- bis unter 3-Jähriger (in %) Kindertagespflege: Besuchsquote** 3- bis unter 6 Jähriger (in %)
1 2007 9,5 93,1 2,1 1,0
2 2008 11,5 93,7 2,2 1,2
3 2009 13,4 94,6 2,5 1,3
4 2010 15,8 94,4 2,6 1,3
5 2011 18,0 95,0 2,9 1,5
6 2012 20,0 94,6 3,3 1,6
7 2013 21,5 94,7 3,5 1,6
8 2014 24,2 94,4 3,8 1,6
9 2015 24,3 95,0 3,6 1,6
10 2016 24,1 94,4 3,7 1,5

*) Anzahl der Kinder in Kindertageseinrichtungen je 100 Kinder der gleichen Altersgruppe.
**) Anzahl der Kinder in der Kindertagespflege je 100 Kinder der gleichen Altersgruppe.
Datenquelle: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.



Tabelle D1.5.2 Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Baden-Württemberg im Zeitverlauf nach Altersgruppen


wdt_ID nach Merkmal 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
1 Kinder in Kindertages-einrichtungen
2 Insgesamt 379.734 377.922 382.235 383.769 389.657 390.657 396.117 404.282 406.430 413.609 424.463
3 0 bis unter 3 Jahre... 26.978 32.289 37.538 43.711 49.392 54.272 58.805 66.465 68.909 71.936 76.748
4 ... 0 bis unter 1 Jahr 836 926 928 1.122 1.439 1.557 1.565 1.876 1.834 1.967 1.786
5 ... 1 bis unter 2 Jahre 4.649 5.787 8.085 10.098 12.657 15.077 16.633 20.310 21.852 23.509 25.381
6 ... 2 bis unter 3 Jahre 21.493 25.576 28.525 32.491 35.296 37.638 40.607 44.279 45.223 46.460 49.581
7 3 bis unter 6 Jahre 281.627 278.194 275.629 270.256 268.595 266.339 266.521 265.770 266.753 271.115 275.196
8 -
9 Kinder in der Kindertagespflege
10 Insgesamt 13.287 14.411 15.372 15.681 17.747 18.906 19.581 20.550 20.759 21.215 22.353

Datenquelle: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.



Tabelle D1.5.3 Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Baden-Württemberg 2017 nach Migrationshintergrund


wdt_ID nach Merkmal Anteil an allen betreuten Kindern (in %)
1 Kinder in Kindertageseinrichtungen
2 gesamt mit MH* 39,1
3 ausländische Herkunft mind. eines Elternteils 38,0
4 in der Familie wird vorrangig nicht deutsch gesprochen 24,3
5 -
6 Kinder in der Kindertagespflege
7 gesamt mit MH* 19,4
8 ausländische Herkunft mind. eines Elternteils 18,8
9 in der Familie wird vorrangig nicht deutsch gesprochen 7,6

*) MH = Migrationshintergrund. Ein Migrationshintergrund liegt vor, wenn mindestens ein Elternteil eine ausländische Herkunft hat oder in der Familie vorranging nicht deutsch gesprochen wird.
Datenquelle: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.



Tabelle D1.5.4 Ganztags* betreute Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Baden-Württemberg 2017

wdt_ID nach Merkmal Kindertageseinrichtungen Kindertagespflege
3 0 bis unter 3 Jahre
4 Anzahl 29.981 3.676
5 in %** 39,1 28,3
6 Quote in %*** 9,6 -
7 -
8 3 bis unter 6 Jahre
9 Anzahl 69.343 347
10 in %** 25,1 8,9
11 Quote in %*** 23,8 -

*) Durchgehende Betreuungszeit von mehr als 7 Stunden pro Betreuungstag.
**) Anteil der ganztags betreuten Kinder (vertraglich vereinbarte Betreuungszeit) an allen in Kindertageseinrichtungen bzw. in der Kindertagespflege betreuten Kindern dieser Altersgruppe.
***) Ganztagsbesuchsquote: Anteil der ganztagsbetreuten Kinder in Kindertageseinrichtungen bzw. in der Kindertagespflege je 100 Kinder der gleichen Altersgruppe.
– = Daten nicht verfügbar.
Datenquelle: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.


Einordnung der Ergebnisse:
Im Jahr 2017 wurden 424.463 Kinder in Baden-Württemberg in Kindertageseinrichtungen und 22.353 in der Kindertagespflege betreut. Die Besuchsquote der unter 3-Jährigen in Kindertageseinrichtungen lag 2017 bei 24,6 % und in der Kindertagespflege bei 4,4 %. Im Zeitverlauf ist die Besuchsquote der unter 3-jährigen in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege deutlich angestiegen.
Im Jahr 2017 hatten 38,0 % aller in Kindertageseinrichtungen betreuten Kindern mindestens ein Elternteil, das aus dem Ausland stammt. Bei Kindern, die in der Kindertagespflege betreut wurden, war dieser Anteil mit 18,8 % geringer. 24,3 % aller in Kindertageseinrichtungen betreuten Kinder wuchsen in einer Familie auf, in der Deutsch nicht die vorrangig gesprochene Sprache war. In der Kindertagespflege lag dieser Anteil bei 7,6 %. Der Anteil der ganztags betreuten Kinder an allen in Kindertageseinrichtungen bzw. in der Kindertagespflege betreuten Kindern hat 2017 im Vergleich zu 2012 zugenommen. Im Jahr 2017 wurden 39,1 % der unter 3-Jährigen ganztags in Kindertageseinrichtungen betreut und 28,3 % der unter 3-Jährigen in der Kindertagespflege.

Definition:
Der Indikator zeigt die Zahl und Quote der Kinder in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege.

Bewertung und empirische Relevanz:
Kindertageseinrichtungen sind wichtige Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsorte für Kinder. Gleichzeitig ist ein ausreichendes und qualitativ hochwertiges Angebot an Plätzen in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege die Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Datenquelle:
Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Tabellenarchiv:
2012


Tabelle D1.5.3 Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Baden-Württemberg 2012 nach Migrationshintergrund


wdt_ID nach Merkmal Anteil an allen betreuten Kindern (in %)
1 Kinder in Kindertageseinrichtungen
2 gesamt mit MH* 35,4
3 ausländische Herkunft mind. eines Elternteils 34,6
4 in der Familie wird vorrangig nicht deutsch gesprochen 20,7
5 -
6 Kinder in der Kindertagespflege
7 gesamt mit MH* 18,0
8 ausländische Herkunft mind. eines Elternteils 17,5
9 in der Familie wird vorrangig nicht deutsch gesprochen 5,8

*) MH = Migrationshintergrund. Ein Migrationshintergrund liegt vor, wenn mindestens ein Elternteil eine ausländische Herkunft hat oder in der Familie vorranging nicht deutsch gesprochen wird.
Datenquelle: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.


Tabelle D1.5.4 Ganztags* betreute Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Baden-Württemberg 2012


wdt_ID nach Merkmal Kindertageseinrichtungen Kindertagespflege
3 0 bis unter 3 Jahre
4 Anzahl 17.831 2.433
5 in %** 32,9 27,4
6 Quote in %*** 6,6 -
7 -
8 3 bis unter 6 Jahre
9 Anzahl 45.204 435
10 in %** 17,0 9,6
11 Quote in %*** 16,1 -

*) Durchgehende Betreuungszeit von mehr als 7 Stunden pro Betreuungstag.
**) Anteil der ganztags betreuten Kinder (vertraglich vereinbarte Betreuungszeit) an allen in Kindertageseinrichtungen bzw. in der Kindertagespflege betreuten Kindern dieser Altersgruppe.
***) Ganztagsbesuchsquote: Anteil der ganztagsbetreuten Kinder in Kindertageseinrichtungen bzw. in der Kindertagespflege je 100 Kinder der gleichen Altersgruppe.
– = Daten nicht verfügbar.
Datenquelle: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.


2016


Tabelle D1.5.3 Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Baden-Württemberg 2016 nach Migrationshintergrund


wdt_ID nach Merkmal Anteil an allen betreuten Kindern (in %)
1 Kinder in Kindertageseinrichtungen
2 gesamt mit MH* 38,1
3 ausländische Herkunft mind. eines Elternteils 37,3
4 in der Familie wird vorrangig nicht deutsch gesprochen 23,2
5 -
6 Kinder in der Kindertagespflege
7 gesamt mit MH* 18,9
8 ausländische Herkunft mind. eines Elternteils 18,3
9 in der Familie wird vorrangig nicht deutsch gesprochen 6,6

*) MH = Migrationshintergrund. Ein Migrationshintergrund liegt vor, wenn mindestens ein Elternteil eine ausländische Herkunft hat oder in der Familie vorranging nicht deutsch gesprochen wird.
Datenquelle: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.


Tabelle D1.5.4 Ganztags* betreute Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Baden-Württemberg 2016


wdt_ID nach Merkmal Kindertageseinrichtungen Kindertagespflege
3 0 bis unter 3 Jahre
4 Anzahl 28.653 3.223
5 in %** 39,8 29,0
6 Quote in %*** 9,6 -
7 -
8 3 bis unter 6 Jahre
9 Anzahl 65.130 310
10 in %** 24,0 7,4
11 Quote in %*** 22,7 -

*) Durchgehende Betreuungszeit von mehr als 7 Stunden pro Betreuungstag.
**) Anteil der ganztags betreuten Kinder (vertraglich vereinbarte Betreuungszeit) an allen in Kindertageseinrichtungen bzw. in der Kindertagespflege betreuten Kindern dieser Altersgruppe.
***) Ganztagsbesuchsquote: Anteil der ganztagsbetreuten Kinder in Kindertageseinrichtungen bzw. in der Kindertagespflege je 100 Kinder der gleichen Altersgruppe.
– = Daten nicht verfügbar.
Datenquelle: Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe, eigene Darstellung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.


Schulbesuch

Schulbesuch

Der Indikator zeigt Schüler_innen an ausgewählten Schularten und nach soziodemografischen Merkmalen.

Abbildung D1.6.2 Schüler_innen der Sekundarstufe I in Baden-Württemberg 2017 nach Schulart und höchstem Bildungsabschluss der Eltern


Einige Angaben basieren auf kleinen Fallzahlen, daher sind diese Zahlenwerte unsicher. Siehe dazu Angaben in Klammern in der zugehörigen Tabelle.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabelle D1.6.1 Schüler_innen in Baden-Württemberg 2017 nach Geschlecht und Migrationshintergrund

wdt_ID nach Merkmal Schüler_innen insgesamt (in 1.000 Personen) Schüler (in %) Schülerinnen (in %) Schüler_innen ohne MH* (in %) Schüler_innen mit MH* (in %)
1 insgesamt 1.438,4 52,7 47,3 57,8 42,2
2 -
3 Grundschule 382,6 50,6 49,4 52,3 47,7
4 Hauptschule 59,6 56,7 43,3 32,9 67,1
5 Realschule 264,3 52,6 47,4 55,6 44,4
6 Gymnasium 389,4 49,0 51,0 65,1 34,9
7 Sonstige allgemeinbildende Schulen** 111,4 59,1 40,9 60,9 39,1
8 -
9 Berufliche Schule, die einen mittleren Abschluss vermittelt 9,1 (56,7) (43,3) (55,4) (44,6)
10 Berufliche Schule, die zur (Fach-)Hochschulreife führt 20,7 52,1 47,9 53,0 47,0

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
**) Schulartunabhängige Orientierungsstufe, Schularten mit mehreren Bildungsgängen, Gesamtschule, Waldorfschule, Förderschule.
***) Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, Berufsfachschule, die einen Abschluss in einem Beruf vermittelt, Schule für Gesundheits- und Sozialberufe.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.



Tabelle D1.6.2 Schüler_innen in Baden-Württemberg 2017 nach allgemeinem Schulabschluss der Eltern*

wdt_ID nach Merkmal Schüler_innen insgesamt** (in 1.000 Personen) Eltern***: Haupt- / Volksschulabschluss (in %) Eltern***: Realschul- oder gleichwertiger Abschluss (in %) Eltern***: Fachhochschul- oder Hochschulreife (in %) Eltern***: ohne allgemeinen Schul- abschluss**** (in %)
1 insgesamt 1.438,4 19,7 33,1 43,4 3,5
2 -
4 Grundschule 382,6 17,2 31,2 48,3 3,2
5 Werkreal- / Hauptschule 59,6 44,0 26,0 (14,9) (13,7)
6 Realschule 264,3 23,0 41,1 32,8 2,7
7 Gymnasium 389,4 8,4 27,3 63,0 (1,2)
8 Sonstige allgemeinbildende Schulen***** 111,4 23,5 32,5 37,8 (5,9)
9 -
10 Berufliche Schule, die einen mittleren Abschluss vermittelt 9,1 / / / /
11 Berufliche Schule, die zur (Fach-)Hochschulreife führt 20,7 (24,0) (41,3) (31,9) /

*) Schulabschluss der Bezugsperson in der Lebensform sowie deren/dessen Lebenspartner_in.
**) Einschließlich Kinder, deren Eltern keine Angaben zum höchsten allgemeinbildenden Schulabschluss gemacht haben.
***) Bei abweichendem Schulabschluss der Eltern wird der Elternteil mit dem höchsten Abschluss nachgewiesen.
****) Einschließlich Eltern mit Abschluss nach höchstens 7 Jahren Schulbesuch, beziehungsweise einer sehr geringen Anzahl von Eltern, die sich noch in schulischer Ausbildung befinden.
*****) Schulartunabhängige Orientierungsstufe, Schularten mit mehreren Bildungsgängen, Gesamtschule, Waldorfschule, Förderschule.
******) Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, Berufsfachschule, die einen Abschluss in einem Beruf vermittelt, Schule für Gesundheits- und Sozialberufe.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


Einordnung der Ergebnisse:
Beim Schulbesuch zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Schüler_innen mit und ohne Migrationshintergrund: Im Gymnasium lag der Anteil der Schüler_innen mit Migrationshintergrund im Jahr 2017 bei 34,9 %, wohingegen er in der Hauptschule bei 67,1 % lag. Auch bei der Differenzierung nach Geschlecht werden Unterschiede deutlich. Während Mädchen anteilsmäßig häufiger das Gymnasium besuchten, lag der Anteil der Jungen in der Haupt- und Realschule über dem der Mädchen.
Nach wie vor besteht ein enger Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft. Dies zeigt der Vergleich des Schulbesuchs von Schüler_innen nach Bildungshintergrund der Eltern: Im Gymnasium lag im Jahr 2017 der Anteil der Schüler_innen, deren Eltern maximal über einen Hauptschulabschluss verfügte, bei 8,4 %. Über 60 % der Eltern von Gymnasiast_innen verfügten hingegen über die Fachhochschulreife oder das Abitur. In den Hauptschulen zeigte sich ein umgekehrtes Bild: Bei 14,9 % (Aussagekraft aufgrund geringer Fallzahlen eingeschränkt) der Schüler_innen verfügte mindestens ein Elternteil über die Fachhochschulreife bzw. das Abitur. Knapp die Hälfte der Schüler_innen hatte hingegen Eltern, deren höchster Abschluss der Hauptschulabschluss war (44,0 %). Dies waren mehr als fünf Mal so viele als auf dem Gymnasium.

Definition:
Der Indikator zeigt Schüler_innen an ausgewählten Schularten und nach soziodemografischen Merkmalen.

Bewertung und empirische Relevanz:
Mit diesem Indikator wird die Bildungsbeteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Fokus auf Geschlecht, Migrationshintergrund und allgemeinem Schulabschluss der Eltern dargestellt. Diesem Indikator kommt eine hohe Relevanz zu, da nach wie vor ein enger Zusammenhang zwischen Herkunftsfamilie und Bildungserfolg der Kinder besteht.

Hinweise:
Die Daten beziehen sich auf ledige Kinder mit Schulbesuch in den letzten vier Wochen, ohne Altersbegrenzung.
Weitere Informationen zum Schulbesuch finden sich im Modul Integration. Hier sind Zahlen zu Schüler_innen der 8 Klasse nach Schulform und zu Schulabgänger_innen verfügbar.

Datenquelle:
Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.

Tabellenarchiv:
2012


Tabelle D1.6.1 Schüler_innen in Baden-Württemberg 2012 nach Geschlecht und Migrationshintergrund


wdt_ID nach Merkmal Schüler_innen insgesamt (in 1.000 Personen) Schüler (in %) Schülerinnen (in %) Schüler_innen ohne MH* (in %) Schüler_innen mit MH* (in %)
1 insgesamt 1.601,3 50,8 49,2 64,2 35,8
2 -
3 Grundschule 371,4 50,5 49,5 58,9 41,1
4 Werkreal- / Hauptschule 99,0 56,0 44,0 44,6 55,4
5 Realschule 320,7 50,6 49,4 64,7 35,3
6 Gymnasium 425,3 48,0 52,0 70,3 29,7
7 Sonstige allgemeinbildende Schulen** 69,4 55,7 44,3 69,4 30,6
8 -
9 Berufliche Schule, die einen mittleren Abschluss vermittelt 14,2 (48,2) (51,8) (63,2) (36,8)
10 Berufliche Schule, die zur (Fach-)Hochschulreife führt 23,3 50,7 49,3 59,7 (40,3)

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
**) Schulartunabhängige Orientierungsstufe, Schularten mit mehreren Bildungsgängen, Gesamtschule, Waldorfschule, Förderschule.
***) Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, Berufsfachschule, die einen Abschluss in einem Beruf vermittelt, Schule für Gesundheits- und Sozialberufe.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.



Tabelle D1.6.2 Schüler_innen in Baden-Württemberg 2012 nach allgemeinem Schulabschluss der Eltern*


wdt_ID nach Merkmal Schüler_innen insgesamt** (in 1.000 Personen) Eltern***: Haupt- / Volksschulabschluss (in %) Eltern***: Realschul- oder gleichwertiger Abschluss (in %) Eltern***: Fachhochschul- oder Hochschulreife (in %) Eltern***: ohne allgemeinen Schul- abschluss**** (in %)
1 insgesamt 1.601,3 23,0 35,3 38,5 3,1
2 -
3 Grundschule 371,4 19,3 34,3 43,6 (2,7)
4 Werkreal- / Hauptschule 99,0 46,5 30,7 11,1 (9,7)
5 Realschule 320,7 25,7 44,0 27,7 (2,7)
6 Gymnasium 425,3 9,8 28,3 58,0 (1,3)
7 Sonstige allgemeinbildende Schulen***** 69,4 25,3 25,4 41,9 /
8 -
9 Berufliche Schule, die einen mittleren Abschluss vermittelt 14,2 (37,4) / / /
10 Berufliche Schule, die zur (Fach-)Hochschulreife führt 23,3 (29,7) (31,1) (27,1) /

*) Schulabschluss der Bezugsperson in der Lebensform sowie deren/dessen Lebenspartner_in.
**) Einschließlich Kinder, deren Eltern keine Angaben zum höchsten allgemeinbildenden Schulabschluss gemacht haben.
***) Bei abweichendem Schulabschluss der Eltern wird der Elternteil mit dem höchsten Abschluss nachgewiesen.
****) Einschließlich Eltern mit Abschluss nach höchstens 7 Jahren Schulbesuch, beziehungsweise einer sehr geringen Anzahl von Eltern, die sich noch in schulischer Ausbildung befinden.
*****) Schulartunabhängige Orientierungsstufe, Schularten mit mehreren Bildungsgängen, Gesamtschule, Waldorfschule, Förderschule.
******) Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, Berufsfachschule, die einen Abschluss in einem Beruf vermittelt, Schule für Gesundheits- und Sozialberufe.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
/ = keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.


2016


Tabelle D1.6.1 Schüler_innen in Baden-Württemberg 2016 nach Geschlecht und Migrationshintergrund


wdt_ID nach Merkmal Schüler_innen insgesamt (in 1.000 Personen) Schüler (in %) Schülerinnen (in %) Schüler_innen ohne MH* (in %) Schüler_innen mit MH* (in %)
1 insgesamt 1438,7 52,5 47,5 59,4 40,6
2 -
3 Grundschule 369,0 51,4 48,6 55,2 44,8
4 Werkreal- / Hauptschule 71,7 55,6 44,4 36,6 63,4
5 Realschule 268,5 52,1 47,9 58,1 41,9
6 Gymnasium 398,4 48,5 51,5 67,0 33,0
7 Sonstige allgemeinbildende Schulen** 106,7 56,2 43,8 58,4 41,6
8 -
9 Berufliche Schule, die einen mittleren Abschluss vermittelt (10,6) (57,9) (42,1) (48,4) (51,6)
10 Berufliche Schule, die zur (Fach-)Hochschulreife führt 20,3 (55,3) 44,7 50,1 49,9

*) MH = Migrationshintergrund, siehe Definition im Glossar.
**) Schulartunabhängige Orientierungsstufe, Schularten mit mehreren Bildungsgängen, Gesamtschule, Waldorfschule, Förderschule.
***) Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, Berufsfachschule, die einen Abschluss in einem Beruf vermittelt, Schule für Gesundheits- und Sozialberufe.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.



Tabelle D1.6.2 Schüler_innen in Baden-Württemberg 2016 nach allgemeinem Schulabschluss der Eltern*


wdt_ID nach Merkmal Schüler_innen insgesamt** (in 1.000 Personen) Eltern***: Haupt- / Volksschulabschluss (in %) Eltern***: Realschul- oder gleichwertiger Abschluss (in %) Eltern***: Fachhochschul- oder Hochschulreife (in %) Eltern***: ohne allgemeinen Schul- abschluss**** (in %)
1 insgesamt 1.425,1 20,1 33,2 42,9 3,6
2 -
4 Grundschule 369,0 17,6 31,2 48,1 2,9
5 Werkreal- / Hauptschule 71,7 44,9 29,6 (13,6) (10,2)
6 Realschule 268,5 23,1 41,6 31,5 (3,6)
7 Gymnasium 398,4 8,5 27,3 62,7 (1,5)
8 Sonstige allgemeinbildende Schulen***** 106,7 26,8 29,4 36,7 (6,8)
9 -
10 Berufliche Schule, die einen mittleren Abschluss vermittelt 10,6 / / / /
11 Berufliche Schule, die zur (Fach-)Hochschulreife führt 20,3 / (38,8) (30,9) /

*) Schulabschluss der Bezugsperson in der Lebensform sowie deren/dessen Lebenspartner_in.
**) Einschließlich Kinder, deren Eltern keine Angaben zum höchsten allgemeinbildenden Schulabschluss gemacht haben.
***) Bei abweichendem Schulabschluss der Eltern wird der Elternteil mit dem höchsten Abschluss nachgewiesen.
****) Einschließlich Eltern mit Abschluss nach höchstens 7 Jahren Schulbesuch, beziehungsweise einer sehr geringen Anzahl von Eltern, die sich noch in schulischer Ausbildung befinden.
*****) Schulartunabhängige Orientierungsstufe, Schularten mit mehreren Bildungsgängen, Gesamtschule, Waldorfschule, Förderschule.
******) Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, Berufsfachschule, die einen Abschluss in einem Beruf vermittelt, Schule für Gesundheits- und Sozialberufe.
() = Angabe in Klammern, da Zahlenwert unsicher.
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
Datenquelle: Mikrozensus, eigene Auswertung FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt.