Mikrozensus

Wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder erhoben. Es handelt sich um die jährliche Befragung einer repräsentativen Mehrzweckstichprobe von 1 % der privaten Haushalte in der Bundesrepublik Deutschland, die seit 1957 durchgeführt wird. „Zweck des Mikrozensus ist es, statistische Angaben in tiefer fachlicher Gliederung über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, der Familien und der Haushalte, den Arbeitsmarkt, die berufliche Gliederung und die Ausbildung der Erwerbsbevölkerung sowie die Wohnverhältnisse bereitzustellen“ (§ 1 II Mikrozensusgesetz 2005). Da die Teilnahme an der Befragung verpflichtend ist, kann man von einer sehr guten Datenbasis ausgehen. Die Hochrechnung erfolgte für Daten bis einschließlich 2010 anhand der Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Volkszählung 1987 und für Daten ab 2011 auf Basis des Zensus 2011.
Durch Effekte der Umstellung auf eine neue Stichprobe sowie durch Sondereffekte im Kontext der Bevölkerungsentwicklung ist die Vergleichbarkeit der Mikrozensusergebnisse für das Berichtsjahr 2016 mit den Vorjahren eingeschränkt.
Ergebnisse, die auf hochgerechneten Fallzahlen von unter 5.000 beruhen dürfen nicht veröffentlicht werden. Ergebnisse, die auf hochgerechneten Fallzahlen zwischen 5.000 und 10.000 beruhen werden aufgrund ihrer eingeschränkten Aussagekraft in Klammern dargestellt.